15 Fragen, die du schon immer wissen wolltest, aber immer vergisst zu fragen.

12.) Warum riecht man seinen eigenen Mundgeruch nicht?

Egal ob nach dem Döner, nach dem Bier oder von Natur aus: Seinen eigenen Mundgeruch nimmt man fast nie wahr, andere Menschen dafür umso mehr. Schuld daran ist ein Phänomen namens „Adaption“. Mund und Nase hängen zusammen. Das bedeutet, dass die Nase im Grunde dauerhaft dem Mundgeruch ausgesetzt ist und sich deshalb daran gewöhnt hat. Die anderen Menschen werden aber plötzlich und unvorbereitet damit konfrontiert und riechen den Geruch deutlich. Das ist so, als wenn man einen stickigen Raum betritt. Zuerst ist es ein Schreck, aber nach einiger Zeit nimmt man es nicht mehr wahr.

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13.) Warum sehen wir beim Augenreiben Sterne und Kreise?

Wenn man, z.B. nach dem Aufwachen, die Augen schließt und sie reibt, herrscht nicht etwas Finsternis, sondern man sieht die prächtigsten Muster. Das können Kreise sein, Sterne oder Fantasiegebilde wie aus einem Science-Fiction-Film. Der Grund dafür, dass wir überhaupt etwas sehen, liegt im Gehirn. Der durch das Reiben entstehende Druck wird als Reiz aufgenommen und im Gehirn genauso interpretiert, wie ein Lichtreiz. Das Hirn glaubt also, es wäre Licht und verarbeitet es genau so. Deshalb sehen wir leuchtende Formen.

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