500km zu Fuß auf der Flucht mit einem Welpen in der Hand. Dieser Junge hat fast nichts dabei, außer seinem geliebten Hund.

500km zu Fuß auf der Flucht mit einem Welpen in der Hand. Dieser Junge hat fast nichts dabei, außer seinem geliebten Hund.

 

„Ich liebe diesen Hund. Ich brauche ihn. Mein Name ist Aslan, mein Hund heißt Rose“, so der 17-Jährige aus Syrien und hält Roses Impfpass in die Kamera. „Sie haben mir gesagt, ich könnte keinen Hund mitnehmen, aber ich habe Essen, ich habe Wasser, ich habe alles.“ Aus Damaskus ist Aslan 500km bis zum Meer gelaufen, mit dem Schiff ging es weiter zur griechischen Insel Lesbos. Wenn Aslan darauf angesprochen wird, dass er bloß eine kleine Tasche dabei hat, aber seinen Hund mitschleppt, dann antwortet der 17-Jährige: „Natürlich habe ich ihn dabei. Ich liebe diesen Hund.“  Ein Kamera-Team des UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR interviewte Aslan. Der Junge konnte seinen Hund einfach nicht zurücklassen. Laut UN-Mitarbeitern ist es gar nicht so selten, dass Menschen ihre Haustiere auf der Flucht dabei haben. Durch ihre kleinen Lieblinge werden die Flüchtlinge von den unglaublichen Strapazen abgelenkt. Mittlerweile sind Aslan und Rose in Salzburg angekommen.

24.hu

#1 Den Welpen im Krieg zurückzulassen, kommt für Aslan Al Hakim nicht Frage. Der Junge liebt seinen Hund über alles.

F594A2D19F10EC761B77E304826439D8Hereward Holland/ UNHCR

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