Albino in Afrika zu sein, ist ein schrecklicher Fluch. Du wirst nicht glauben wieso.

Albino in Afrika zu sein, ist ein schrecklicher Fluch. Du wirst nicht glauben wieso.

 

 

Die ungarische Journalistin Boglárka Balogh, 34, bereist seit sieben Jahren Indien, Indonesien, Afrika und Lateinamerika. Meist schreibt sie über Frauen, Menschenrechte und Tierschutz. Sie reiste mit der Fähre von dem am Ufer des Victoriasees gelegenen, verschlafenen Mwanza in Tansania zu der Insel Ukerewe, um dort die ganz besonderen Einwohner zu besuchen. Hier lebt ein großer Teil der vom Albinismus betroffenen Bevölkerung. Seit 2006 fliehen diese Menschen vor rituellen Verstümmelungen und Morden auf die Insel.

 

 
Je weiter sich die Journalistin von den Touristenpfaden entfernte, desto verschlossener und manchmal sogar feindselig wurden die Einwohner Tansanias. Mwanza ist nicht gerade die freundlichste Stadt. Balogh stellte Kontakt zu Ramadhan, dem Vorsitzenden der Albinogemeinschaft von Ukerewe, her.

 


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