Als die Ärzte die Computertomographie seines Sohnes sehen, soll der Vater sich setzen. Doch was er 15 Jahre später macht, ist unglaublich.

Mattia Luparia ist ein italienischer Jugendlicher, der an einer schweren Behinderung des Nervensystems leidet. Als er gerade einmal sechs Monate alt ist, fällt Ärzten auf, dass sich seine motorischen Fähigkeiten nicht richtig entwickeln. Nach unzähligen Tests unterziehen sie den Säugling einer Computertomographie und als die Ergebnisse kommen, werden die Ärzte still. Sie bitten die Eltern, sich hinzusetzen, bevor sie ihnen das Ergebnis mitteilen. Denn neben einer körperlichen Behinderung, welche die Ärzte diagnostizieren können, wird Matti wahrscheinlich auch nicht sehr alt werden. Sein Vater Fulvio muss den Gedanken akzeptieren, dass er niemals mit seinem Sohn Fußball spielen wird, niemals seine Leidenschaft für Sport mit ihm teilen kann. Beide Eltern sind Sportlehrer und führen ein aktives Leben, dass Mattia niemals voll mit ihnen ausleben wird. Doch entgegen aller Prognosen wächst Mattia heran. Und er wird nicht nur älter, sondern entwickelt eine unbeschreibliche Liebe zum Leben und ist sehr aktiv.

 

Facebook/Mattia Luparia

 

Wenn Fulvio von seinem Sohn spricht, erzählt er stolz: „Er ist wie eine Hummel. Zumindest eine Hummel, wie sie hier in Turin leben…Sie haben winzige Flügel und können nicht richtig fliegen. Mattia sollte es genauso ergehen. Die Ärzte meinten, er würde nie irgendetwas tun können. Aber ihm ist das egal, er kann trotzdem fliegen…”

 

Facebook/Mattia Luparia

 

Mattia kann weder Arme noch Beine bewegen. Er kommuniziert nur mit den Augen und mit seinem Lächeln. Seinen Vater stört dies gar nicht und als er eines Tages in seiner Hobbywerkstatt steht, hat er eine großartige Idee. Um mehr gemeinsame Zeit mit seinem Sohn zu verbringen und ein Hobby zu teilen, befestigt er Pinsel an Mattias Rollstuhl. Denn er weiß, dass Mattia Bilder liebt…

 

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Aber niemand, noch nicht einmal Fluvio selber konnte wissen, was Mattia kreieren würde.

 

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