Als die Polizei die Tür öffnet, weht ein beißender Geruch heraus. Was sie dann finden, wird sie für immer verfolgen.

Darum werden über Ed Gein bis heute Horrorfilme gedreht.

Hinweis: Dieser Artikel enthält Bilder, die verstörend wirken können.

Die folgende Geschichte ist nichts für sanfte Gemüter. Doch sie ist tatsächlich geschehen. Sie ist so gruselig, dass sogar ein berüchtigter Horrorfilm, „Blutgericht in Texas“, auf Basis dieser wahren Gegebenheiten gedreht wurde. Das „originale“ Grauen ereignete sich in den 1950er-Jahren im US-amerikanischen Bundesstaat Wisconsin.

Flickr/Roger W

Der Mann, der später der „Metzger aus Plainfield“ genannt wird, heißt Ed Gein. Er wird im Jahre 1906 geboren und wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Lange lebt Ed mit seinem älteren Bruder Henry und seinen Eltern auf einer einsamen Farm. Als Kinder dürfen sie das Grundstück nur verlassen, um zur Schule zu gehen. Der Vater ist Alkoholiker, die Mutter verachtet ihren Mann. Da sie jedoch sehr religiös sind, kommt eine Scheidung nicht in Frage, und so leben sie alle bis zum Tod des Vaters 1940 zusammen.

Die Mutter trichtert ihren Kindern immer wieder ein, dass Sexualität sündhaft sei und alle Frauen Huren seien. Ein Jahr nach dem Tod des Vaters kommt es zu einem Brand auf der Farm, bei dem Eds älterer Bruder stirbt. Obwohl bei der Obduktion eine Kopfwunde festgestellt wird, tragen die Ärzte als Todesursache Erstickungstod ein. Jedoch fällt ihnen da schon Eds merkwürdiges Verhalten auf.

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