Als sie die tödliche Falle vorm Haus sieht, rennt sie von ihren Babys weg.

Als sie die tödliche Falle vorm Haus sieht, rennt sie von ihren Babys weg.

      

Earl Moorman ist 75 Jahre und sitzt im Rollstuhl. Er lebt in Auburn, Illinois (USA) und hatte bisher nicht viel Glück im Leben. Und dieser Tag sollte keine Ausnahme darstellen. Auf dem Weg nach Hause blieb der 75-jährige Rentner auf den Gleisen einer Zugstrecke stecken und ein schreckliches Horrorszenario kommt zum Tragen, als er in der Ferne einen Zug hört, der auf ihn zusteuert.

Als sich Earl nicht befreien kann, ruft der Schwerbehinderte um Hilfe. Zwei Autos und ein Motorradfahrer passieren ihn, ohne ihn auch nur eines Blickes zu würdigen. In diesem Moment ist sich Earl sicher, dass er sterben wird. „Das wars,“ hat er gedacht.

 

 

Ganz nah macht die 19-jährige Ashley gerade das Mittagessen für ihre zwei Kinder, Destin, 2, und McKayla, 1. „Ich hab aus dem Küchenfenster geschaut und hab ihn da sitzen sehen, auf den Gleisen,“ sagt Ashley. Sie lebt in einer Wohnwagensiedlung nahe des Bahnübergangs. „Ich dachte, er macht eine Pause oder so, als ich hörte, wie er um Hilfe rief.“

 

 

Da wird Ashley klar, dass Earl sich in schrecklicher Gefahr befindet und gleich überfahren wird. Sie stürzt aus ihrem Wohnwagen heraus und ruft noch einer Nachbarin zu, sich kurz um ihre Kinder zu kümmern. „Ich muss los!“ ruft sie der Frau zu und gibt alles, um Earl auf den Gleisen schnellstens zu erreichen.

Earl hat mittlerweile alle Hoffnung aufgegeben. Er weiß, dass er sterben wird. Doch da sieht er, wie die junge Dame auf ihn zusprintet. Doch als Ashley an dem älteren Herrn zieht, wird ihr klar: Der Rollstuhl ist hoffnungslos in den Schienen verhakt.