Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war sehr traurig.

Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war sehr traurig.

   

Diese traurige aber wahre Geschichte soll alle zukünftigen Tierkäufer und Tierhalter zum Nachdenken anregen.

Vor jedem Kauf sollten Sie sich einige Fragen stellen: Woher kommt das neue Familienmitglied überhaupt? Wurden die Eltern unter artgerechten Bedingungen gehalten? Ist das Tier gesund und stark genug um ein glückliches Tierleben zu leben? Kann ich eventuelle Tierarztkosten überhaupt bezahlen? Auch dafür muss gesorgt sein, damit der neue Hausbewohner stets gesund und munter durchs Leben tapsen kann.

Der Welpe aus dieser Story ist zwar ein Hund, aber es könnte auch eine kleine Katze oder ein anderes Haustier sein – denn überall gibt es sie, die Massenzucht, Schwarzverkäufer oder Hinterhofzüchter. Lesen und verbreiten Sie Leas bewegende Geschichte, vielleicht können Sie dadurch ein Tier vor diesem schrecklichen Unheil bewahren.

Die krasse Story von „Lea“

Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben.
Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht. Die Menschen sagten, dass sie jetzt endlich Geld wollten und dass ihnen das Geschrei von meiner Schwester und mir auf die Nerven ginge. So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht. Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst. Niemand kam, um uns zu trösten.
All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche – wir sind in einem „Petshop“, einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere gibt. Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen. Wir hören auch das Wimmern von anderen Welpen. Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig.
Manchmal kommen Menschen um uns anschauen, oft ganz kleine Menschen, die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen. Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig. Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten. Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sagen „oh, sind die süß, ich will eines“, aber dann gehen die Leute wieder fort.
Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist. Als sie mein Schwesterchen am Morgen aus dem Käfig nehmen, sagen sie, sie sei krank gewesen, und ich sollte verbilligt abgegeben werden, damit ich bald weg komme. Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird.