Aus Angst vor ihr schnitten sie ihr die Finger ab. 20 Jahre später ist ihr Leben ein komplett anderes.

Aus Angst vor ihr schnitten sie ihr die Finger ab. 20 Jahre später ist ihr Leben ein komplett anderes.

 

 

Was ein Zirkus mit Tieren anstellen kann, haben wir leider schon viel zu oft mit ansehen müssen. Aber was dieses arme Tier in seiner Zeit beim Zirkus erleiden musste, ist an Grausamkeit wohl kaum zu überbieten.

TheDodo


Die Tierschutzorganisation Animal Defenders International, kurz ADI, wurde aufmerksam auf einen peruanischen Zirkus, dessen Tiere in sehr schlechtem Zustand waren. Die Tierschützer waren geschockt, als sie die Anlage zum ersten Mal sahen. Die Tiere waren abgemagert und in winzige Käfige gesperrt. Ganz besonders schlecht war der Zustand der Brillenbärin Cholita, die bereits seit Jahrzehnten unter diesen miserablen Haltungsbedingungen leiden musste. Die Zirkusleute hatten ihr die Fingerkuppen abgehackt, um ihr die Krallen zu entfernen. Außerdem wurden Cholitas Zähne gezogen, was aus dem einstigen Raubtier, einen wehrlosen Teddy machte. Sie musste einmal wunderschönes, dickes, schwarzes Fell gehabt haben, so wie es die vom Aussterben bedrohten Brillenbären eigentlich haben. Doch Cholitas Körper war beinahe nackt, denn ihr Fell war, aufgrund der körperlichen Misshandlungen und des psychischen Stresses des Zirkusalltags, ausgefallen. Sie war nicht mehr als Bär zu erkennen, sie sah vielmehr wie eine alte Hyäne aus.

So sieht Cholita aus (links) und so sollte sie aussehen (rechts).

TheDodo