Bei der Geburt erlebt die Mutter einen Albtraum. Aber das Schlimmste passiert Jahre später im Internet.

Einfach daneben! Kind mit Behinderung wird Opfer von Cybermobbing.

Es ist Winter 2013. Jenny Smith und ihr Freund Kendyl aus dem US-Bundesstaat Alabama freuen sich auf die Geburt ihres Sohnes Grayson. Am 15. Februar 2013 ist es schließlich so weit: Der Kleine erblickt das Licht der Welt. Doch dann geht etwas ganz gewaltig schief. Jenny erinnert sich noch gut: „Am 15. Februar haben wir unseren süßen, kleinen Grayson auf die Welt gebracht. Sobald er geboren war, haben wir nervös auf seinen ersten Schrei gewartet. Und gewartet. Da ist mir das Herz in die Hose gerutscht.“

Ein paar Minuten später ertönt zum Glück ein erster Laut, doch er ist noch sehr schwach. Jenny spürt, dass hier irgendetwas ganz und gar nicht in Ordnung ist. „Ich habe meine Ärztin gefragt, was mit ihm nicht stimmt. Sie hat nur geantwortet, dass sie es auch nicht wisse. Ich habe Kendyls und meine Mutter gebeten, den Raum zu verlassen. Ich wusste, dass Grayson um sein Leben kämpft. Und ich begann zu weinen.“ Der Säugling wird nach Atlanta in eine Spezialklinik gebracht. Als Jenny erfährt, was mit Grayson los ist, bekommt sie es mit der Angst zu tun: „Er atmete allein. Doch er hatte eine riesige Unebenheit am Schädel. Er hatte keine Knochen in den Daumen, nur drei Zehen an jedem Fuß und kam mit einer Gaumenspalte zur Welt.”