DAS ist das schlimmste Geschäft, von dem ich seit langem gehört habe. Helft mit, es zu stoppen!

DAS ist das schlimmste Geschäft, von dem ich seit langem gehört habe. Helft mit, es zu stoppen!

        

Wir alle haben mit großer Wut und Trauer die Geschichte des Löwen Cecil verfolgt, der im Juli 2015 von einem amerikanischen Zahnarzt als Trophäe geschossen wurde. Doch die traurige Wahrheit ist, dass Cecil nicht der Letzte gewesen ist.
Die meisten von uns haben noch nie von dem Begriff Löwenfarm gehört, oder können etwas mit diesem Wort anfangen. Das ändert sich hoffentlich bald, denn der Dokumentarfilm Blood Lions beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Großwildjagd in Afrika und ihren Trophäenjägern. Doch die Grausamkeit der Geldmacher hat nun einen neuen Gipfel erreicht. Der Film zeigt grauenvolle Bilder von Löwen, die in Gefangenschaft geboren werden, um dann durch die tödlichen Kugeln der Großwildjäger zu sterben. Denn eigens dafür werden sie zur Zeit in Süd-Afrika gezüchtet, damit sich die Menschen die Köpfe der Tiere an die Wand hängen, oder ihr Fell vor den Kamin legen können.

YouTube/Blood Lions

Nach dem großen Medieninteresse durch den Tod des Löwen Cecil, ist den Initiatoren dieses makaberen Sports bewusst geworden, was es für Folgen haben kann, einen Löwen für Geld erschießen zu lassen, den sie zuvor aus einem geschützten Reservat locken, denn das ist illegal. Ihre Lösung des Problems nennt sich “Löwenfarmen”. Diese Farmen werden der Tourismusindustrie nach außen hin als Tierhilfsprojekte untergejubelt und die Touristen die kommen spenden auch noch fleißig Geld für die armen Löwen an die vermeintlichen “Helfer”, ohne zu wissen, welchem Zweck diese Einrichtungen tatsächlich dienen.
Doch das Geld der Touristen ist für die unmoralischen Geschäftemacher nur ein kleiner Nebenverdienst im Vergleich zu den Einnahmen, die sie mit dem Abschuss ihrer gezüchteten Löwen machen. Alleine für den Abschuss von Cecil soll der amerikanische Zahnarzt zwischen 45.000 und 50.000 Dollar gezahlt haben. Daran lässt sich erahnen, wie lukrativ das Geschäft mit dem Tod der Raubtiere derzeit ist.

YouTube/Blood Lions