Der 63-Jährige gräbt die Leiche aus dem Schnee. 14 Jahre später ist er das 7. Opfer des Ötzi-Mumienfluchs!

Fluch? 7 Beteiligte an Ötzi-Ausgrabung starben innerhalb eines Jahres.

 

Als 1991 in den Ötztaler Alpen Südtirols eine über 5000 Jahre alte Mumie gefunden wird, geht ein Jubel durch die Forscherwelt. Doch auf dem sogenannten Ötzi, der durch Abtauen des Gletschers nach Tausenden Jahren an die Oberfläche kam, soll ein Fluch liegen! Denn im Jahre 2005, 14 Jahre nach dem Bergen der Mumie sind innerhalb eines Jahres sieben Männer gestorben, die an der Ausgrabung beteiligt waren.

 

Im Oktober 2005 verstirbt der 63-jährige amerikanische Archäologe Tom Loy an den Folgen einer Blutkrankheit, die kurz nach dem Ötzi-Fund bei ihm diagnostiziert wurde. Der Forscher hatte die Mumie untersucht und fremdes menschliches Blut an dem Körper gefunden – der Mensch aus der Kupfersteinzeit war also vermutlich nicht alleine in den Bergen gestorben.

Doch Tom Loy ist nur das letzte Glied von Todesfällen: Den Beginn markiert der 67-jährige Helmut Simon, der die Mumie damals zufällig entdeckt hatte. Bei einem Wanderunfall in den Alpen im Oktober 2004 kommt der deutsche Tourist ums Leben – ganz in der Nähe vom Fundort der Gletscherleiche.