Der kleine Hund wedelt mit dem Schwanz, als er in den Tod geschickt wird. Was ein ehemaliger Mitarbeiter aus dem Tierheim erzählt, zerreißt mir das Herz.

Der kleine Hund wedelt mit dem Schwanz, als er in den Tod geschickt wird. Was ein ehemaliger Mitarbeiter aus dem Tierheim erzählt, zerreißt mir das Herz.

 

Wenn Straßenhunde in Japan in ein Tierheim kommen, wird ihnen nicht viel Zeit gewährt. Ein paar Tage lang wird gewartet, ob die Besitzer sich melden, manchmal wird aktiv versucht, die Herrchen ausfindig zu machen. Denn nicht alle Hunde werden ausgesetzt, manche haben sich einfach verlaufen und werden jetzt verzweifelt gesucht. Während dieser Tage werden die Hunde gefüttert, gewaschen, gekrault, kurzum: Die Pfleger kümmern sich bestens um die Tiere, damit sie sich so wohl fühlen wie möglich.

 

Flickr/klearchos

 

Wenn diese Zeit vorbei ist und niemand sich als Besitzer gemeldet hat, haben manche der Hunde immer noch die Chance, adoptiert zu werden. Wenn alles gut läuft, finden sie eine neue Familie. Falls sich aber niemand findet, bedeutet das in Japan das Todesurteil für die Tiere. Jede Woche müssen die Mitarbeiter Hunde in den Tod schicken, darunter auch Welpen, die keine Ahnung haben, was sie erwartet. Ein ehemaliger Mitarbeiter spricht nun über seine Erfahrungen und das, was er erlebt hat. Seine Zeilen treiben einem die Tränen in die Augen.

 

 

„Es ist Freitagmorgen – bitte wedle nicht mit dem Schwanz – Erfahrungen aus dem Tierheim.