Der Kopf des 13-Jährigen hängt in einem 180 Grad-Winkel herab, doch dann verändert eine Operation sein Leben völlig.

Der Kopf des 13-Jährigen hängt in einem 180 Grad-Winkel herab, doch dann verändert eine Operation sein Leben völlig.

 

Jeder Tag im Leben von Mahendra Ahirwar ist ein Kampf. Sobald er morgens aufwacht, ist er auf die Hilfe seiner Mutter angewiesen, die ihn füttert, badet und anzieht. Der 13-Jährige hat ständig Schmerzen, seine Eltern geben zu sie würden ihren Sohn lieber sterben als ihn weiterhin leiden zu sehen. Während Mahendras Schwester und sein 8-jähriger Bruder Surendra in die Schule gehen und Bruder Lalit nach Arbeit sucht, muss Mahendra daheim bleiben. Selbst seine Freunde lassen ihn oft allein, denn er kann ja nie mitmachen. Mahendra wird in seinem Heimatdorf in Indien behandelt als ob er Lepra hätte.

 

Der Kopf des Jungen hängt verkehrt herum, er leidet an der seltenen, angeborenen Muskelerkrankung. Die Nackenmuskeln sind so schwach, dass sie den Kopf nicht aufrecht halten können, Mahendras Kopf hängt so in einem 180 Grad-Winkel herab. Vater Mukesh Ahirwar, 41, und Mutter Sumitra, 36, sind jahrelang von Arzt zu Arzt gelaufen, doch jeder Chirurg hatte es abgelehnt den Jungen zu operieren. Die Ärzte befürchteten eine Operation könnte dem Jungen das Leben kosten. Schließlich gaben die Eltern alle Hoffnung auf und brachten Mahendra gar nicht mehr zum Arzt.