Der Mann schenkt der fremden Frau eine Sonnenblume. Was sie ihm dann unter Tränen gesteht, wühlt ihn immer noch auf.

Während ich in meinem Stammcafé schnell einen Kaffee schlürfte, sah ich eine Frau etwas lesen, während ihr still und leise Tränen über das Gesicht flossen. Ich wusste sofort, wer die Sonnenblume bekommen sollte. Ich ging zu ihrem Tisch und sagte: ‘Verzeihen Sie, ich wollte diese Sonnenblume jemand Besonderem schenken, deshalb sollen Sie sie haben.’ Bevor ich ihr die Blume auch nur überreichen konnte, flog diese wildfremde Frau mir förmlich in die Arme und schluchzte laut. Was sie mir dann erzählte, macht mir immer noch zu schaffen.

 

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Sie weinte, da ihr Verlobter letzte Woche gestorben war, nur Monate vor der geplanten Hochzeit. Bei ihrer ersten Verabredung hatte er ihr eine Sonnenblume mitgebracht und diese Tradition von nun an weitergeführt. Immer Sonnenblumen, nie Rosen, denn sie war die Sonne in seinem Leben.

 

Heute, durch mich, war es ihm möglich gewesen zu zeigen, dass sie immer die Sonne in seinem Leben bleiben wird. Ich bin immer noch ganz erschüttert und bewegt. Man weiß nie, was für eine große Auswirkung eine einfache Geste, wie jemandem eine Blume zu geben, auf das Leben eines anderen haben kann.“