Der Mann streichelt nichtsahnend seinen Hund. Was er dabei bemerkt, lässt ihm fast das Blut gefrieren.

Der Mann streichelt nichtsahnend seinen Hund. Was er dabei bemerkt, lässt ihm fast das Blut gefrieren.

 

Bella, die schokoladenbraune Labrador-Hündin und Robert Kugler, der Marine-Veteran aus Nebraska, USA, sind unzertrennliche Freunde, seit Robert Bella vor neun Jahren als Welpe zu sich genommen hat. Als Robert im Mai 2015 plötzlich Probleme an Bellas linkem Vorderlauf auffielen, traf ihn beim Tierarzt dann der Schock: Bella hatte Knochenkrebs.

 

Facebook/Robert Kugler

 

Die Ärzte machten den beiden wenig Hoffnung. Entweder müsse Robert sie sofort einschläfern lassen oder das Bein müsse schnellstmöglich amputiert werden. Robert entschied sich für die Amputation, und als Bella aus ihrer Narkose erwachte, war sie zur dreibeinigen Hündin geworden. Doch zu Roberts Schrecken war der Krebs bis in ihre Lungen gewandert. Der Tierarzt sagte ihr nur noch drei bis höchstens sechs Monate Lebenserwartung voraus. Robert fasste einen Entschluss und packte seine Koffer für eine lange Reise. Er und Bella machten sich auf einen gemeinsamen Roadtrip durch die USA, damit sie die verbleibende Zeit so intensiv genießen konnten, wie möglich. „Ich wollte nicht eines Tages nach Hause kommen und sie tot vorfinden“, begründet Robert seine Entscheidung.

 

Facebook/Robert Kugler

 

Sie haben zusammen bereits Chicago, Key West, Nashville und Savannah bereist – und sind immer noch unterwegs. Seit jetzt schon 14 Monaten geht es Bella prächtig, sie genießt das Abenteuer mit ihrem Besitzer in vollen Zügen, liebt das Autofahren und schwimmt fröhlich in jedem Gewässer, an dem die beiden vorbeikommen.

 

Instagram/robkugler