Der Vater legt ihren 6 Wochen alten Sohn ins Bett. Die Mutter konnte nicht ahnen, dass er ihm so viel Probleme bereiten würde.

Der Vater legt ihren 6 Wochen alten Sohn ins Bett. Die Mutter konnte nicht ahnen, dass er ihm so viel Probleme bereiten würde.

 

Viele Väter wissen gar nicht, was es wirklich bedeutet, eine Mutter zu sein. Auch im Jahr 2016 ist bei den meisten Familien die Rollenverteilung zwischen den Eltern immer noch so wie früher: Die Mama kümmert sich um die Erziehung der Kinder, der Papa bringt das Geld nach Hause.

 

Facebook/ Sarah Kearns

 

Bei der australischen Familie Kearns war das bisher nicht anders. Doch dann wird die Mutter Sarah plötzlich krank und kommt mit Leberbeschwerden ins Krankenhaus. Plötzlich ist der Vater allein für ein 2-jähriges Kleinkind und ein nur 6 Wochen altes Baby verantwortlich. Wie die ersten 24 Stunden in seiner Ersatz-Mutterrolle aussahen, beschreibt er in einem emotionalen, aber auch sehr unterhaltsamen Facebook-Post:

 

Facebook/ Brad Kearns

 

Zunächst wundert sich die männliche Mutti darüber, wie die Kinder mit ihm kommunizieren. Der kleine Knox teilt seinem Papa auf eine, für ein kleines Kind nicht untypische Weise mit, dass er gern eine DVD schauen möchte: Er brüllt ihn an. Baby Finn nutzt ebenso eine klassische Strategie, wie er Papa Brad seine aktuellen Befindlichkeiten klar machen kann. Er weint, wenn es ihm zu heiß ist. Ist es ihm zu kalt, weint er auch.

 

Verschiedenste Situationen aus seinem neuen Alltag als Vollzeitpapa erinnern Brad an Momente aus Fernsehserien und -shows. Brad kann natürlich viel besser kochen, als der Fernsehkoch Aristos aus der australischen Kochshow „Surprise Chef“: „Der Kerl, der in der fast leeren Speisekammer mit Konserven und halb verfaulten Gemüse ein 3-Gänge-Menü für einen König hergerichtet hat. Ähm, ich habe in nur 2 Minuten die Nudeln fertig gekocht also F*** DICH ARISTOS.“

 

 

Je länger der Tag dauert, desto ungeduldiger wird Brad. In der Not kommt er auf recht ungewöhnliche Erziehungsmethoden. Damit Knox endlich leiser ist, erlaubt ihm Brad, Sticker auf sein Bein zu kleben. Und es hat funktioniert: Der 2-Jährige wird ruhig. Damit Baby Finn bloß nicht wieder aufwacht, will der Papa natürlich keine Risiken eingehen und schiebt das Abrasieren der Sticker (ja, du hast richtig gelesen!) auf den nächsten Morgen.

 

Facebook/ DaDMuM

 

Dann wird Brad emotional, als er Baby Finn nach der letzten Mahlzeit und ein paar Bäuerchen ins Bett bringt: „Die Art und Weise wie Babys schlafen ist erstaunlich. Wenn du ihn fertig gefüttert hast und dann ganz vorsichtig hebst, damit er Bäuerchen machen kann. Danach reibst du an seinem Rücken, damit er sich wohl fühlt. Dann werden seine Augenlider schwer, er atmet schwer durch seine Nase und kann, angesichts der wohligen Wärme, seine Augen nicht mehr offen halten. Und dann umarmst du ihn und hebst ihn vorsichtig, damit du ihm einen Kuss auf seine Stirn geben kannst. Während du ihn ins Schlafzimmer bringst, wiegst ihn beim Gehen hin und her, so als ob du den langsamsten Eltern-Walzer tanzen würdest, den es gibt. Natürlich schwingst du deine Hüften noch ein bisschen mehr, schließlich bist du verdammt nochmal ein Mann! Anschließend legst du ihn vorsichtig ins Bett. Du deckst ihn zu und klopfst noch mal auf seinen Schnuller – aus welchem Grund auch immer wir diesen Scheiß machen. Es ist so ein schöner und ruhiger Moment. Bis zu dem Punkt an dem er VERDAMMT LAUT AUS VOLLER KEHLE BRÜLLT – so als ob ich ihn mit meinen Füßen gegen eine Wand geschleudert hätte.“

 

Facebook/ DaDMuM