Der Verkäufer sagt es sei Kunstpelz. Doch Zuhause kommt die Wahrheit ans Licht.

Der Verkäufer sagt es sei Kunstpelz. Doch Zuhause kommt die Wahrheit ans Licht.

 

In fast jedem Geschäft lächeln sie dich derzeit an: Bommelmützen, Kapuzenmäntel und Westen mit Kunstpelzbesätzen. Aber der Schein trügt: Unzählige dieser Produkte werden statt mit Kunstpelz mit echtem Fell hergestellt. Skrupellose Betrüger schmuggeln die Tierfelle nach Europa und etikettieren die Produkte um, damit die Verbraucher sie mit guten Absichten kaufen. Selbst in großen Ketten (hier klicken für einen Zeitungsbericht) finden sich immer wieder falsch ausgezeichnete Kleidungsstücke.

Twitter/LJ_Couture

Möglich ist dieser Schwindel, weil die Felle unter allerbilligsten und grausamsten Bedingungen „geerntet“ werden. Oft kommen sie aus China, wo man Hunde und Katzen von den Straßen fängt und in winzigen Käfigen hält, wo sie hungernd, frierend und krank in ihrem Kot auf einen grausamen Tod warten. Doch wenige Tipps reichen, damit du niemals auf diesen Trick hereinfällst.

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Kein Kunstpelz erreicht jemals die Weichheit eines echten Fells. Fühle ganz genau nach, ob sich das Kleidungsstück nach einem echten Tier anfühlt. Puste die Haare sachte an. Echter Pelz bewegt sich viel elastischer und stärker als Kunsthaar. Dieses wirkt beim Anpusten eher starr.

You Tube/World Animal Protection US

Wenn du unsicher bist, ziehe die Haare bis auf den Grund auseinander. Bei Kunstpelz wirst du sehen, dass die Fasern in einen anderen Stoff eingewoben worden. Echter Pelz endet direkt in der Tierhaut. Du kannst auch eine Nadel hineinstechen. Im Kunstpelz wird sie ohne Widerstand einsinken, doch der echte Pelz gibt wegen der Tierhaut nur mit viel Druck nach.

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