Deshalb sollten die Menschen Danke sagen, wenn du furzt. Denn es ist gesund für sie.

Deshalb sollten die Menschen Danke sagen, wenn du furzt. Denn es ist gesund für sie.

 

 

Niemand mag sie, jeder flieht und schimpft oder verzieht sich für sie ins Badezimmer: Fürze. Die menschliche Flatulenz ist für viele noch immer ein Tabu-Thema und wenn man einen Furz riecht, will es niemand gewesen sein.

Trotzdem sollte man zu ihnen stehen, denn Wissenschaftler der britischen Universität von Exeter haben Außergewöhnliches über diese kleinen Stinkbomben herausgefunden:

Flickr/MonkeyMyshkin

Das Schnuppern von Pupsen kann demnach vor Krebs, Herzattacken, Schlaganfällen und Demenz schützen. Und das, obwohl sie so übel riechen.

In Fürzen steckt eine Menge Schwefelwasserstoff und dieses Gemisch ist es, was uns so fluchtartig den Raum verlassen lässt. Schwefelwasserstoff riecht einfach furchtbar. Es ist außerdem in großen Mengen giftig, aber wie immer gilt: Die Dosis macht das Gift! Denn in kleinen Mengen kann es richtig helfen.

Das chemische Gemisch hilft, Mitochondrien zu schützen, die Kraftwerke in unseren Zellen, die uns mit Energie versorgen und Entzündungen regeln.

Flickr/Modern Creature

Wissenschaftler haben eine Mischung namens AP39 entwickelt, die dem Körper helfen soll, gerade die richtige Menge an Schwefelwasserstoff zu produzieren, die er braucht.

Flickr/Philip Male

Sie glauben, dass so eine Menge Krankheiten verhindert und geheilt werden können. Selbst einen positiven Einfluss auf den Alterungsprozess soll Schwefelwasserstoff haben.

„Wenn Zellen unter Stress geraten, dann ziehen sie Enzyme an, die winzige Mengen an Schwefelwasserstoff produzieren. Schwefelwasserstoff sorgt dafür, dass die Mitochondrien überleben. Ansonsten sterben die Zellen ab und verlieren die Fähigkeit, Entzündungen zu hemmen“, sagt Professor Matt Whiteman von der Universität in Exeter.

Flickr/César Rincón