Die Freude auf das Baby war riesengroß. Doch dann schrie sie vor Schmerz und Trauer.

Die Freude auf das Baby war riesengroß. Doch dann schrie sie vor Schmerz und Trauer.

 

Es gibt wohl auf dieser Welt keine härtere Prüfung für eine Frau, als eine Totgeburt erleben und verarbeiten zu müssen. Und nicht nur allein sie hat mit den schweren physischen und psychischen Folgen zu kämpfen, denn meist hängt eine ganze Familie daran und wird davon aus der Bahn geworfen. Der kleine Walter Joshua Fretz kam einige Wochen zu früh auf die Welt. Er war deutlich unterentwickelt und nicht lebensfähig. Und doch war dieser eine Moment für alle so wichtig.

Eigentlich verlief die Schwangerschaft von Alexis Fretz, die all ihre Freunde nur kurz Lexi nennen, ganz normal und nach Plan.

Facebook/SijoKJose

 

Doch an diesem Freitag im Sommer 2013 spürte sie einen Schmerz und hatte starke Blutungen. Sofort rief sie ihre Hebamme an und der Notarzt brachte sie ins Krankenhaus. Dort setzten auch sofort die Wehen ein.

Facebook/SijoKJose

Mit gerade einmal 19 Wochen kam der kleine Joshua Walter Fretz viel zu zeitig auf diese Welt. Eine greifbare Überlebenschance hatte er nicht. Und doch geschah ein kleines Wunder:

 

Facebook/SijoKJose

Denn für einen kurzen Moment flackerte etwas Leben in Joshua auf. Lexi konnte deutlich sehen, wie er atmete. Und als sie ihn auf ihre Brust legte, spürte sie seinen Herzschlag. Ein unvergesslicher Moment!

Facebook/SijoKJose

 

Doch Joshuas Kräfte reichten nicht für mehr. Schon kurz darauf erlosch sein Lebenslicht und es war Zeit, Abschied zu nehmen. Sein Vater hob ihn ganz behutsam hoch und schloss ihn für immer in sein Herz.

Facebook/SijoKJose

 

Selbst Joshuas große Schwester ließ es sich nicht nehmen, ihrem Brüderchen einen letzten Gruß mit auf den Weg zu geben. Auch wenn viele Tränen flossen, so überwog doch ein Gefühl der Dankbarkeit.

Facebook/SijoKJose