Die Mutter ist mit Zwillingen schwanger, doch dann sehen die Ärzte etwas Seltsames im Ultraschall.

Die Mutter ist mit Zwillingen schwanger, doch dann sehen die Ärzte etwas Seltsames im Ultraschall.

 

Die schwangere Lisa Hansen aus den USA hat wortwörtlich eine schwierige Geburt vor sich: Nicht genug, dass die junge Frau eineiige Zwillinge in sich trägt, hat man festgestellt, dass es sich um „monochorial-monoamniote“, kurz „Momo-Zwillinge“, handelt. Bei dieser Zwillingsform teilen sich die Embryonen eine Fruchtblase und eine Plazenta.

 

Youtube/Lisa Hansen

 

Eine Momo-Schwangerschaft ist extrem selten. Die behandelnde Ärztin sagt, sie habe so eine Zwillings-Schwangerschaft noch nie gesehen. Gleichzeitig bereitet sie Lisa auf einen langen und schwierigen Krankenhausaufenthalt vor, denn die Schwangerschaft ist risikoreich und muss gut überwacht werden. 50 % aller „Momo-Babys“ sterben im Verlauf der Schwangerschaft. Schon ab dem 5. Monat begibt sich Lisa deshalb in stationäre Behandlung und kann das mulmige Gefühl dabei nicht ganz abschütteln. Zum Glück helfen ihr Freunde, Verwandte und nicht zuletzt ihr geliebter Ehemann durch diese schwierige Zeit. Für das Bevorstehende braucht sie alle Unterstützung der Welt.

 

Youtube/Lisa Hansen

 

Selbst nach 20 Ultraschall-Untersuchungen ist das Geschlecht der Kinder noch nicht bekannt. Dafür erkennt man auf den Bildern, dass sich die Nabelschnur des einen Embryos um den Hals des anderen gewickelt hat – wenn nichts unternommen wird, könnte das Baby ersticken.

 

Youtube/Lisa Hansen

 

Auch wenn Lisa den Eingriff fürchtet, kann nur ein Kaiserschnitt das Leben ihrer Kinder retten. Doch ihr Ehemann gibt ihr Kraft und so unterzieht sie sich schließlich der nicht ungefährlichen Operation.

 

Youtube/Lisa Hansen