Diese 81-Jährige hat 200 „Enkelkinder“. Doch was sie mit ihnen macht, wird dir Tränen in die Augen treiben.

Diese 81-Jährige hat 200 „Enkelkinder“. Doch was sie mit ihnen macht, wird dir Tränen in die Augen treiben.

 

Chikako Nakamoto alias Bacchan (japanisch für Großmutter) ist eine ehemalige Bewährungshelferin in Hiroshima, Japan. Jeden Tag, selbst an den Wochenenden, kocht sie circa 4,5 Kilo Reis in ihrem kleinen Apartment, damit sie 3 bis 10 Kinder und junge Erwachsene versorgen kann.

 

Chikako ist 81 Jahre alt und wird die „Mutter Theresa von Hiroshima“ genannt. Sie hat mehr als 200 Kinder in den letzten Jahren mit ihrer frisch zubereiteten Hausmannskost versorgt.

Youtube/fescojp

 

Chikako ist im Jahre 1934 geboren, auf der Insel Etajima – vor der Bucht von Hiroshima. Sie hat nach Kriegsende geheiratet und drei eigene Kinder, doch ihr Ehemann ist kurz nach der Geburt des dritten Sohnes gestorben. Kurz darauf hat sie eine Aushilfsstelle in einem Büro angenommen und die drei Kinder alleine aufgezogen. 1980 war das Jahr, in dem sich ihr Leben verändert hat, denn ein Freund, der Polizist war, empfahl ihr die Stelle als Bewährungshelferin. Dort sollte sie jungen Straftätern helfen, wieder ins Leben zurückzufinden. Kurz darauf wurde ein 14-jähriger Junge in ihre Obhut gegeben.

 

Der Junge wurde verurteilt, weil er in ein Haus eingebrochen war. Er hatte Geld gestohlen, um sich Lösungsmittel zum Schnüffeln zu kaufen. Er hat inzwischen fast alle Zähne verloren und seine Augen waren leblos. Chikako versuchte, ihn von seiner Sucht abzubringen, indem sie mit ihm sprach, aber es half nichts. Eines Tages fragte sie einfach nur: „Warum tust du dir das an?“ Die Antwort des Jungen war ein großer Schock für sie.

 

„So vergesse ich meinen Hunger.“

Youtube/haruking666

 

Chikako hat nicht erwartet, dass Kinder heutzutage noch an Hunger leiden können – in Japan, einem der sichersten und reichsten Länder der Welt. Von diesem Tag an begann Chikako, dem Jungen Essen zu geben. Wenn sein Magen voll ist, dann schnüffelt er keinen Kleber mehr und ist dadurch clean geworden. Er hat sogar begonnen, Freunde von sich in Chikakos Apartment mitzubringen. Jeder, der kam, kam mit leerem und ging mit vollem Magen.

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Nach einer Zeit wurde Chikakos Wohnung zu einem Treffpunkt für Jugendliche, die Chikako „Bacchan“ (Oma) nennen. Diese Kinder werden zuhause aus verschiedenen Gründen nicht mit Essen versorgt. Ihre Familien sind arm, ein Elternteil oder beide sind im Gefängnis und sie haben niemanden, der sich um sie kümmert. Oder beide Elternteile sind gewalttätig oder vernachlässigen sie komplett. Aber sie sind alle hungrig, sowohl nach Essen, als auch nach Zuwendung.

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