Diese Frau beobachtet einen Syrer am Alexanderplatz. Ihre Kamera fängt seine wundervolle Geste ein.

Alex, wie er von seinen Freunden genannt wird, ist ein syrischer Flüchtling. Er musste vor den Verbrechern des selbsternannten islamischen Staates fliehen und hat dabei alles verloren. Seine Familie, seine Heimat, alles was er je besaß. Weil die Terroristen drohten ihn umzubringen, floh er zu Fuß über verschiedene Stationen bis nach Deutschland. Hier fühlt er sich Zuhause, er liebt Berlin, die Menschen und die Sicherheit. Darum entschließt sich der Mann, der selbst so gut wie nichts besitzt, etwas zurückzugeben. Er schließt sich dem Verein „Sharehaus“ an, der sich für den Austausch zwischen den Kulturen einsetzt. Dann startet Alex mit der Hilfe einiger seiner neuen Freunde seine eigene, unfassbar beeindruckende Aktion: An Orten, an denen sich viele Obdachlose aufhalten, baut er jeden Samstag seinen kleinen Stand auf und verkündet auf einem Schild „Den Deutschen etwas zurückgeben“ und verteilt kostenlos selbstgekochtes Essen an Obdachlose aus.
Dieses Foto von Alex entstand, als eine junge Frau namens Tabea ihn bei dieser Aktion beobachtete. Sie hat Alex über „Sharehaus“ kennengelernt und seine Geschichte auf Facebook veröffentlicht, nachdem sie ihn einen Samstag lang begleitet hatte und komplett beeindruckt war.

Dieser Mann ist einfach beeindruckend und zeigt uns allen ganz deutlich, wie wichtig es ist, niemals Menschen über einen Kamm zu scheren. Teile dieses bewegende Foto mit allen, die du kennst um Alex für seine wundervolle Aktion zu danken.