Diese Krankheit ist weit verbreitet, doch kaum einer spricht über sie! Lerne deine Angst zu beherrschen.

Diese Krankheit ist weit verbreitet, doch kaum einer spricht über sie! Lerne deine Angst zu beherrschen.

 

Bei vielen Angststörungen und Panikattacken verlieren die Betroffenen die Kontrolle über sich selbst. Sie atmen unkontrolliert und fangen oft an, während einer Attacke zu hyperventilieren. Doch gerade die richtige Atmung ist in einem solchen Moment enorm wichtig. Denn durch zu schnelles Atmen wird der Körper in den Überlebensmodus versetzt und schüttet Adrenalin aus, welches den Angstzustand noch verstärken kann. Mit der richtigen Atemtechnik hingegen ist man in der Lage, seine Angstzustände abzuschwächen oder sogar zu beenden.

Dies sind die häufigsten Formen von psychischen Angsterkrankungen:

Generalisierte Angststörung

Häufigkeit: ca. 5 von 100 Menschen

Die Betroffenen haben Angst um sich selbst oder um Angehörige. Besonders häufig kreisen ihre Gedanken um den Tod. Ohne es verhindern zu können, erscheinen ihnen Horrorszenarien in Gedanken, die sie selbst oft als böse Vorahnung interpretieren. Betroffene können diese Gedanken nicht kontrollieren oder abstellen. Viele vermeiden das Schauen von Nachrichten, um ihre Ängste nicht zu verschlimmern.

Zwangsstörung

Häufigkeit: ca. 3 von 100 Menschen

Menschen mit Zwangsstörungen haben häufig sogenannte Zwangsgedanken – Bilder im Kopf, die den Betroffenen ängstigen. Die wohl bekannteste Form dieser Störung ist der Waschzwang. Den Betroffenen schießen plötzlich, nach dem Anfassen eines Gegenstandes, beängstigende Gedanken in den Kopf. Sie glauben, dass der angefasste Gegenstand sie mit Krankheitserregern kontaminiert hat. Daraufhin muss sich der Betroffene die Hände waschen oder duschen.

Panikstörung

Häufigkeit: ca. 5 von 100 Menschen

Bei einer Panikstörung leidet der Betroffene wiederholt an Panikattacken. Ohne Vorwarnung werden Menschen mit dieser Störung von ihrem Angstgefühl überrascht und verfallen in einen Zustand in dem sie zittern, schwitzen oder nach Luft ringen. Diese Panikattacken können durch bestimmte Alltagssituationen ausgelöst werden, können aber auch ohne einen Auslöser auftreten. Viele Betroffene werden von dieser Krankheit so eingeschränkt, dass sie ihren Beruf und ihr Sozialleben aufgeben.

Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD)

Häufigkeit: ca. 8 von 100 Menschen

Die Posttraumatische Belastungsstörung ist eine psychische Erkrankung, die häufig bei Menschen auftritt, die ein schlimmes Erlebnis hinter sich haben. Sie kann aber auch auftreten, wenn man selbst kein Opfer dieses Erlebnisses war, aber es mit ansehen musste. Die Hauptursache für diese Erkrankung ist also ein psychisches Trauma. Die Betroffenen fühlen sich oft hilflos, bekommen Depressionen, die auch mit Suizidgedanken einhergehen können.