Diese schwangere Frau ist durch die Hölle gegangen. Doch dann sieht sie etwas Licht am Ende des Tunnels.

Diese schwangere Frau ist durch die Hölle gegangen. Doch dann sieht sie etwas Licht am Ende des Tunnels.

 

Diese Geschichte tauchte auf einmal bei Facebook auf. Sie beruht auf einer wahren Begebenheit und lässt niemanden unberührt. Wie geht es dir dabei?

 

(An der Kasse eines  Supermarktes. Es ist kurz vor Ladenschluss und vor mir in der Schlange steht eine schwangere Frau, so um die 24 Jahre alt. Sie trägt einen schlabbrigen Jogginganzug und sieht darin etwas verloren aus. Als sich unsere Blicke kurz treffen, bemerke ich an ihr ein blaues Auge. In mir rattern die Gedanken, doch die Frau schaut schnell wieder weg …)

Twitter – MackMovement

Kassierer: Haben Sie alles, was sie brauchen?

Schwangere: Ja, danke. Ich würde gern mit meiner Karte zahlen. Können Sie kurz checken, ob damit alles klar geht?

Kassierer: Hm, leider nein. Aber wir können jeden Artikel einzeln abkassieren und schauen, ob das durchgeht. Lassen Sie mich kurz die Kunden hinter Ihnen abkassieren. Dann habe ich Zeit für Sie.

Schwangere: Ähm, nein. Die Zeit hab’ ich leider nicht. Wir probieren es einfach, vielleicht ist ja noch Geld darauf.

(Der Kassierer zieht die Sachen über den Scanner und schiebt die Karte ins Terminal. Dort blinkt “Zahlung nicht möglich” auf.)

Kassierer: Können Sie vielleicht auch bar bezahlen?

Schwangere: Nein. (Eine Träne rollt ihre Wange hinunter) Bestimmt hat er sie schon gesperrt!

Kassierer: Sie meinen … die Karte gesperrt?

Schwangere: Ja. Mein Freund hat mich heute Abend rausgeschmissen. Er kam nach Hause und schrie mich an, dass das Kind niemals von ihm sein kann. Dann schlug er mir ins Gesicht und warf mich einfach raus. Danach muss er auch gleich die Karte gesperrt haben. Ich weiß eigentlich auch nicht, wohin mit dem ganzen Zeug hier. Eine Freundin hat mir ihren Kühlschrank angeboten, bis ich was Eigenes gefunden hab.

(Ein hinter mir stehender Kunde meldet sich zu Wort.)

Kunde: Machen Sie sich keinen Kopf! Ich übernehme das für Sie.

(Ich trete einen Schritt zur Seite, damit der Mann zur Kasse gehen kann. Sein Korb ist voll mit Lebensmitteln, bestimmt für 150 Euro. Die Sachen der schwangeren Frau kosten auch über 100 Euro.)

Kassierer: Gerne doch!

Schwangere: Nein! Das kann ich doch nicht annehmen …

Kunde: Ist schon okay so! Wissen Sie, meine Mutter wurde damals auch von meinem Vater rausgeschmissen, weil er dachte, dass sie ihn betrügt. Dabei hat sie rund um die Uhr geschuftet. Sie hatte zwei Jobs, um die Kohle zusammenzukriegen. Ich weiß also genau, was Sie grad durchmachen. Und ich hab’ mir geschworen, dass ich nie wieder zulassen werde, dass so ein Dreckskerl das Leben einer Frau und das von ihrem Baby zerstört!

Schwangere: Aber trotzdem. Das geht doch nicht! Wie viel Geld das ist … und ich bin arbeitslos und kann es nicht sofort zurückzahlen.

Kunde: Ach egal. Lassen Sie das mal meine Sorge sein. (Zwinkert ihr zu) Tun Sie mir den Gefallen und lassen Sie mich das übernehmen. Ich habe Sie hier schon öfter gesehen und mir ist aufgefallen, wie freundlich und nett sie immer zu den Leuten hier sind. Und wissen Sie was? Ich könnte gerade jemanden brauchen. Ich habe eine Pension und suche nach einer Rezeptionistin. Der Job ist wirklich leicht. Kommen Sie doch morgen mal vorbei und wir besprechen dann alles. Mitarbeiter können dort übrigens auch ganz günstig wohnen.