Dieser 16-Jährige hat’s einfach drauf! Dann teilt er seinen genialen Trick und trägt damit sogar zum Umweltschutz bei!

Dieser 16-Jährige hat’s einfach drauf! Dann teilt er seinen genialen Trick und trägt damit sogar zum Umweltschutz bei!

 

Thomas lebt in Ungarn und unternimmt in seiner Freizeit gern Fahrradtouren. Der 16-jährige Rumäne ist gern stundenlang mit seinem Rad in der Natur unterwegs. Als dabei immer öfter der Akku seines Smartphones schlapp macht, überlegt er sich kurzerhand einen genialen Trick, der das verhindert: Er baut sich ein windbetriebenes Ladegerät! So kann er sein Handy während der Touren nutzen und schont sogar die Umwelt.

Mit etwas Grundverständnis von Elektronik und ein wenig Geduld kannst du in 9 einfachen Schritten diese geniale Erfindung selbst nachbauen:

Schritt 1: Werkzeuge und Materialien besorgen

Diese Werkzeuge brauchst du:

  • Heißklebe-Pistole

  • Lötkolben

  • Abisolierzange

  • Isolierband

Instructables/Imetomi

Dieses Material brauchst du:

  • Einen alten CPU-Lüfter

  • Induktionsspule

  • 2N2222- oder 2N3904- oder BC547-Transistor

  • 5V Aufwärtswandler-Modul

  • Fünf Germaniumdioden (1N4001 oder 1N4007)

  • Eine kleine Lochrasterplatine

  • Eine alte Handy-Batterie oder eine 18650-Zelle

  • Ein kleiner Schalter

  • Eine Befestigung für den Fahrradlenker

Instructables/Imetomi

Das ist auch schon alles. Es klingt erstmal furchtbar wissenschaftlich, ist aber am Ende doch nicht so schlimm. Der CPU-Lüfter erzeugt Wechselstrom, der in Gleichstrom umgewandelt wird. Der Aufwärtswandler erzeugt dann genügend Strom, um den Lithium-Akku zu laden. Eine Ladeschaltung muss nicht eingebaut werden, da der erzeugte Strom nicht ausreicht, um den Handy-Akku zu beschädigen.

Schritt 2: Wechselstrom zu Gleichstrom

Zuerst wird der Ventilator geöffnet. Darin sind drei Kontakt-Stifte zu sehen. Jeder dieser drei wird mit einem Spannungsmesser getestet, der Stift mit der niedrigsten Spannung wird entfernt, da er nicht gebraucht wird.

Instructables/Imetomi

Der Ventilator wird wieder zusammengebaut. Nun wird aus vier der Germaniumdioden eine Diodenbrücke gebaut und über Kabel mit dem Ventilator verbunden. Das Gerät kann jetzt bereits 4 Volt und 60mA erzeugen, das ist schon beinahe genug, aber zum Laden eines Handys wird noch etwas mehr benötigt.

Instructables/Imetomi