Dieses kleine Mädchen ist noch bei Bewusstsein, doch die Ärzte wollen die Geräte abstellen. Dann macht der Vater etwas Unglaubliches.

Vater weigert sich, seiner Tochter beim Sterben zuzusehen.

Die kleine Marwa wird bald ein Jahr alt. Sie lebt gemeinsam mit ihren Eltern und ihren 4 Geschwistern, darunter ihre Zwillingsschwester Safa, im französischen Nizza.
Noch im September filmte sie ihr Vater beim Baden in einem See. Sie war gesund und munter. Doch zwei Wochen später wurde sie in ein Krankenhaus in Marseille eingeliefert, da sie sich mit einem gefährlichen Virus infiziert hatte. Das Virus führte zu verschiedenen neurologischen Krankheiten und verursachte eine Störung lebenswichtiger Organe. Das kleine Mädchen musste daher in ein künstliches Koma versetzt und beatmet werden.

Eineinhalb Monate später war Marwas Gesundheitszustand immer noch kritisch. Daher entschieden sich ihre Ärzte dafür, die lebenserhaltenen Maßnahmen abzustellen. Der Vater war bestürzt über diese Entscheidung und insbesondere über die Begründung und wandte sich verzweifelt an die Medien: „Ein Arzt erklärte mir, dass sie ihren ersten Geburtstag erleben würde, doch danach müssten die Maschinen abgestellt werden, da Platz im Krankenhaus gebraucht werde. Das ist einfach unerträglich.“

Laut französischem Gesetz muss diese Entscheidung von den Krankenschwestern und den Krankenpflegern sowie den Ärzten getroffen werden. Gerade Ärzte fürchten sich oft davor, eine solche Entscheidung bei Patienten zu treffen, bei denen unklar ist, ob sie bei Bewusstsein sind. „Die Patientin wird nicht in der Lage sein, ihr Atmungssystem ohne Geräte am Laufen zu erhalten. Sie wird einen Luftröhrenschnitt benötigen. Diese Maßnahme ist sehr gefährlich, denn 20 Prozent der Patienten sterben dabei, und es kann zahlreiche Komplikationen geben“, sagte ein Anwalt des Krankenhauses.