Dieses Wesen stammt aus einer anderen Zeit und lebt auf dem Meeresboden. Was Forscher in ihm fanden, ist unglaublich.

Dieses Wesen stammt aus einer anderen Zeit und lebt auf dem Meeresboden. Was Forscher in ihm fanden, ist unglaublich.

 

Der Quastenflosser wird auch lebendes Fossil genannt. Der Tiefseebewohner galt lange als ausgestorben. Forscher haben jetzt festgestellt, dass der Fisch, neben einer bereits bekannten langen Liste von ungewöhnlichen körperlichen Merkmalen, etwas Erstaunliches in sich trägt: Eine rudimentäre, also eine nicht funktionstüchtige Lunge in seinem Unterleib. Ähnlich wie der menschliche Blinddarm, verlor das Organ durch die Evolution seine Aufgabe, so Forscher in einem Interview mit dem Nature Communications Magazin. Wie alle Fische atmet der Quastenflosser heute durch Kiemen, um dem Wasser Sauerstoff zu entziehen. Vor Millionen von Jahren jedoch atmeten die Vorfahren des Quastenflossers mit der Lunge, so das Forscherteam. „Während des Mesozoikums passten sich Quastenflosser an das tiefe Meerwasser an, eine Umgebung, in der sich der Luftdruck kaum verändert“, erklärt Paulo Brito von der Staatsuniversität Rio de Janeiros. Dadurch verlor der Fisch die Lungenfunktion.

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#1 Der Quastenflosser überlebte vermutlich durch die Anpassung an ein Leben in der Tiefsee das Massenaussterben vor 66 Millionen Jahren. Quastenflosser gab es bereits vor 400 Millionen Jahren und man glaubte die Fische wären gegen Ende des Mesozoikums ausgestorben. Doch 1938 wurde ein Exemplar vor der Küste Südafrikas gefangen. Die Wiederauffindung einer Tierart, die als ausgestorben galt, nennt man Lazarus-Effekt.

NAIROBI, KENYA:  Members of the National Museum of Kenya show a Coelacanth 21 November 2001, caught by Kenyan fishermen at the coastal town of Malindi in April this year. The fish was thought to have vanished with the dinosaurs 65 milllion years ago. The fish is 1.75 mts long and it weights 77 kgs. (Photo credit should read SIMON MAINA/AFP/Getty Images)

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Foto: Laurent Ballesta