Ein Ballenfuß muss nicht sein. Mit diesen natürlichen Hausmitteln bist du gewappnet.

Ein Ballenfuß muss nicht sein. Mit diesen natürlichen Hausmitteln bist du gewappnet.

 

Über Ballenfüße spricht man selten mit anderen, dabei ist diese Fehlstellung ziemlich weit verbreitet. Wenn man einen Ballenfuß beschreibt, wird es meistens wie ein “Hubbel” an der Seite des Fußes beschrieben. Dabei ist es mehr als nur eine harmlose, kosmetische Fehlbildung. Denn unbehandelt kann der von Fachleuten “Hallux valgus” genannte Fehlstand sogar die Knochen in deinem Fuß verziehen. Wenn sich nämlich der große Zeh auf diese Weise zu den anderen Zehen verbiegt, werden die Sehnen und Bänder nach und nach verzogen. Über Jahre hinweg bildet sich dann dieser Knubbel immer weiter aus und fängt irgendwann an, Schmerzen zu verursachen. Im Extremfall hilft nur noch eine Operation. Hier zeigen wir dir, wie du zumindest die Beschwerden lindern kannst und deinem Fuß wieder etwas Gutes tust.

 

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Aber wie entsteht eigentlich der Ballenfuß? Manche Leute haben zwar ein größeres Risiko, doch meistens liegt es an zu engen Schuhen. Wenn die Zehen eingequetscht werden, entwickelt sich im Lauf der Zeit die Tendenz, dass der große Zeh immer weiter “wandert”. Schlechtes Schuhwerk ist damit der Hauptverursacher.

 

Twitter/CiaraMcCrory

 

Und von alleine wird es nicht besser, sondern nur immer schlimmer. Wenn deine Füße bereits weh tun, gibt es mehrere Möglichkeiten, die Schmerzen zu lindern:

  • Andere Schuhe, die genügend Freiraum für die Zehen lassen. Gerade bei hochhackigen Schuhen oder engen Sandalen ist es oftmals so, dass der Fuß nicht genug Freiraum hat.

  • Weiche Polster an der schmerzenden Stelle am Zeh, um den Druck zu mildern.

  • Regelmäßig sitzen und die Beine hochlegen. Zu langes Stehen kann zu Schmerzen führen, da der Fuß hier stärker belastet wird.

Wenn der Hallux vulgus noch nicht so weit fortgeschritten ist, dass man operieren muss, gibt es einige natürliche Mittel, die man anwenden kann, um den Symptomen entgegen zu wirken:

 

1. Olivenöl

Erwärme etwas Olivenöl und massiere es behutsam in den betroffenen Fuß ein, am besten zwei Mal am Tag für jeweils ca. 15 Minuten. Die Massage unterstützt die Durchblutung und sorgt dafür, dass sich die Gelenkflüssigkeit besser verteilen kann. So verringern sich Kalziumablagerungen und der Ballen kann langsam abschwellen.

 

Flickr/Jo