Er will unbedingt mit dir ins Bett! Was das über ihn aussagt, ist eine von 10 spannenden Hunde-Erkenntnissen.

Wenn dein Hund sich an dich lehnt, ist das ein Zeichen von Besorgnis, aber auch von Zuneigung. Entweder macht er sich Sorgen um dich, oder er möchte gerne dorthin mitkommen, wo du hingehst. Einfach bei dir sein und mit dir bis ans Ende der Welt gehen.

Mit dir nach dem Fressen kuscheln

Jeder Hundebesitzer weiß, wie fundamental das Fressen für einen Hund ist. Von Welpenalter an trimmen wir sie darauf, für ein Leckerchen zu tun, was wir von ihnen wollen. Daher ist es zu verstehen, dass das Fressen für die meisten Hunde den höchsten Stellenwert in ihrem Leben einnimmt. Wir als ihre Besitzer müssen uns mit dem 2. Platz zufriedengeben. Der Psychologe und Buchautor Dr. Gregory Berns, der sich auf Hundepsychologie spezialisiert hat, ist der Meinung, wenn dein Hund nach dem Fressen sehr kuschelbedürftig ist, liebt er dich bedingungslos, denn er hat deine Nähe direkt nach seiner Lieblingstätigkeit gesucht.

Die Augenbrauen hochziehen


Der wichtigste Indikator für die Gefühlslage eines Hundes ist nicht das wedelnde Schwänzchen, so wie die meisten Menschen denken, sondern die Mimik. Eine aktuelle, japanische Studie beschäftigt sich sehr explizit mit diesem Thema. Dabei wurde getestet, wie mehrere Hunde auf verschiedene Faktoren mit ihrer Mimik reagieren. Bestandteil des Tests war es, wie die Vierbeiner auf ihre Mutter, einen fremden Menschen, ein bekanntes Spielzeug und einen Gegenstand, den sie noch nie zuvor gesehen hatten, reagieren. Beim Anblick ihrer Mütter reagierten die Tiere mit einer auf der linken Seite angehobenen Augenbraue. Als sie den Fremden sahen, war die Mimik weniger ausgeprägt und die rechte Augenbraue hob sich etwas. Beim Anblick eines bekannten Spielzeugs klappte sich das linke Ohr nach hinten, beim Anblick des unbekannten Objekts schlug das rechte Ohr zurück. Wenn dein Hund also in deiner Gegenwart die linke Augenbraue hochzieht, oder das linke Ohr nach hinten klappt, dann bedeutet das, dass er eine sehr enge Bindung zu dir hat.

Weinen, wenn du das Haus verlässt

Viele Leute glauben, dass es ein Zeichen von großer Zuneigung ist, wenn der Hund in Panik gerät, sobald Herrchen oder Frauchen das Haus verlässt. Doch laut Dr. Gregory Berns, ist diese Annahme falsch. Wenn es deinem Hund schlecht geht, sobald du durch die Haustür gehst und er vielleicht dabei bellt und jault, dann zeigt das, dass dein Hund große Trennungsangst hat und dir nicht vertraut. Legt er sich stattdessen ruhig in sein Körbchen, wenn du gehen möchtest, zeigt dir das, dass dein Hund dir vertraut, weil er sich darauf verlassen kann, dass du bald wiederkommst.

Sich freuen, wenn du nach Hause kommst