Erst nach einer Woche kann diese Mutter zu ihren Drillingen, doch sie findet nur noch 2 Kinder vor.

Eltern von frühgeborenen Drillingen bedanken sich bei der Krankenschwester.

Die Journalistin Stacey Skrysak aus dem kalifornischen San Diego, USA, und ihr Mann Ryan versuchten schon seit Jahren, ein Kind zu bekommen. Als es endlich so weit war, konnten sie es nicht fassen: Stacey erwartete Drillinge. Doch die Schwangerschaft stellte sich als Risikoschwangerschaft heraus, und die drei Kleinen (zwei Mädchen und ein Junge) kamen 17 Wochen zu früh zur Welt. Eines der Mädchen verstarb gleich nach der Geburt, doch zwei Kinder kämpften in Brutkästen um ihr Leben. So erlebten Stacey und Ryan den Alltag auf der Säuglingsstation. Heute schreibt Stacey den Schwestern einen Brief, um sich für die Fürsorge zu bedanken, die ihr dort zuteilwurde.

„Liebe Krankenschwestern der NIS, danke, dass Sie unsere Wundertäterinnen waren.

Es ist eine Welt, in die nur wenige Auserwählte eindringen dürfen. Ein Ort, an dem die kranken Babys eine Chance für einen Kampf ums Leben und einen Platz erhalten, der für meine Familie fast vier Monate lang zum Zuhause geworden ist. Die Neugeborenen-Intensivstation (NIS) kann eine beängstigende Erfahrung sein. Es ist ein Ort, an dem das Leben in Stunden oder sogar Minuten gemessen wird; an dem das Leben sich mit einem Augenblick ändern kann. Für mich ist es ein Ort, an dem Leben und Tod kollidieren; wo das Glück, ein Kind nach Hause zu bringen, mit dem Kummer kollidiert, wenn man mitbekommt, wie ein Kind seinen letzten Atemzug getan hat. Obwohl zwei meiner Drillinge starben, ohne das Krankenhaus verlassen zu können, bin ich dem NIS immer dankbar. Es ist ein Ort, an dem Wunder geschehen, und das ist so wegen einer besonderen Gruppe von Menschen, die ich gerne ‘Wundertäter’ nennen würde.