Es sieht aus wie eine Mama mit ihrem Säugling. Doch was du hier wirklich siehst, ist so traurig.

Es sieht aus wie eine Mama mit ihrem Säugling. Doch was du hier wirklich siehst, ist so traurig.

 

Die Britin Natalie Harcourt ist gerade ein paar Wochen mit ihrem Freund zusammen, als sie mit 16 Jahren plötzlich schwanger wird. Obwohl sie sehr jung ist und sich von ihrem Freund trennt, entscheidet sich Natalie dafür, das Kind zu behalten. Doch das Schicksal hat etwas anderes für sie vorgesehen: Natalie erleidet eine Fehlgeburt und fällt in eine tiefe Depression. Dass sie heute wieder lachen kann, verdankt sie einer sehr ungewöhnlichen Methode, mit der Trauer umzugehen.

Facebook/Nat Harcourt

 

Als ihre Freunde nämlich zusammenlegen und für 390€ eine hyperrealistische Baby-Puppe kaufen, blüht sie richtig auf. Sofort stürzt sich Natalie begeistert in die Mutterrolle. Wenn ihre Freunde jetzt abends feiern gehen, kümmert sich Natalie um ihre kleine „Lexi“. Jeden Morgen um 9 Uhr „weckt“ sie ihr Baby, schaut mit ihm gemeinsam Fernsehen und bereitet ihr Frühstück zu. Alles für eine künstliche Baby-Nachbildung.

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Danach kuscheln sie ein bisschen, gehen in den Park zum Enten füttern oder besuchen Freunde. Sie wäre die perfekte, liebevolle Mutter, wenn ihr Kind denn atmen würde! Aber Natalie kümmert das nicht – sie hat extra ein Babybett gekauft, Kleidung, Spielzeug und eine Krippe. Zu Weihnachten hat sie über 120€ für Geschenke ausgegeben. „Es war so schmerzhaft, als ich mein Baby verloren habe. Lexi ist ein großer Trost für mich aber ich werde niemals mein Baby vergessen“, sagt Natalie.

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