Das Ehepaar nimmt den kranken Waschbären nach Hause. Doch als er “geschlechtsreif“ ist, rufen sie den Wildhüter an.

Das Ehepaar nimmt den kranken Waschbären nach Hause. Doch als er “geschlechtsreif“ ist, rufen sie den Wildhüter an.

 

Als Kat Wagg und ihr Mann irgendwo in Nordamerika diesen kleinen Waschbären fanden, war er kaum ein paar Wochen alt und sehr krank. Voller Mitleid adoptierten sie den kleinen Kerl, ohne zu ahnen, welches Abenteuer sie sich damit nach Hause holen würden.

 

Youtube/Kat Wagg

 

Zuhause musste das Waschbär-Baby dringend verarztet werden: Es war nicht nur voller Wunden, Abszesse und Parasiten, sondern auch halb verdurstet. Hätte es das Ehepaar nicht gefunden, wäre das arme Tier sicherlich bald gestorben.

 

Youtube/Kat Wagg

 

Sie tauften das gestreifte Findelkind Loki – nach einem launischen Gott der nordischen Mythologie. Bald schon machte der kleine Racker seinem Namen alle Ehre. Gerade während der Paarungszeit war er leicht reizbar und ließ nur Kat in seine Nähe. Doch die Adoptiveltern wussten, worauf sie sich eingelassen hatten.

 

Youtube/Kat Wagg

 

Sie tolerierten Lokis Launen, reagierten auf seine Bedürfnisse und verdienten sich sein Vertrauen. Obwohl er ihnen immer mehr ans Herz wuchs, wussten sie, dass er kein Haustier war, sondern in die Wildnis gehörte. Schritt für Schritt bereiteten sie Loki auf das Leben in Freiheit vor, bis es schließlich Zeit war, Abschied zu nehmen.

 

Youtube/Kat Wagg