Granatapfel – Wunderfrucht aus dem Orient

Granatapfel – Wunderfrucht aus dem Orient

 

Für die alten Griechen stellte der als Götterfrucht bezeichnete Granatapfel ein Symbol der Schönheit dar. Und wahrlich ist sein Anblick eine Pracht.

Herkunft und Verbreitung der Götterfrucht

Auch wenn er auf dem ersten Blick ähnlich aussehen mag – mit einem herkömmlichen Apfel hat der Granatapfel herzlich wenig gemein. Denn bei der Frucht, auch Grenadine (Punica granatum) genannt, handelt es sich um eine Beere, die an einem Strauch, beziehungsweise an einem bis zu fünf Meter hohen Baum wächst und zur Familie der Weiderichgewächse gehört.

Im Inneren entfaltet der Granatapfel seine ganze Farbenpracht: Bis zu 1300 dieser kleinen, rubinroten Kerne können in einer einzigen Frucht stecken. Die Granatäpfel, die hierzulande von Juni bis Dezember erhältlich sind, stammen größtenteils aus Tunesien, Marokko, Israel, Spanien und Italien.

Der Name leitet sich aus dem lateinischem ab: Punica = punic(e)us, „punisch“ ab und geht auf die römische Bezeichnung für die Phönizier zurück. Granatum kommt vom lateinischem granum, „Korn“, „Kern“, „Samen“.