Ihr Baby lag im Sterben, doch anstatt den Notarzt zu rufen, beteten sie. Jetzt müssen die Eltern ins Gefängnis.

Ihr Baby lag im Sterben, doch anstatt den Notarzt zu rufen, beteten sie. Jetzt müssen die Eltern ins Gefängnis.

           

Dale und Shannon Hickmans Sohn David kam 2009 zwei Monate zu früh im Haus seiner Großmutter zur Welt. Die Lungen des Kindes waren noch nicht ausgereift, es hatte Probleme beim Atmen und lief blau an. Das Neugeborene verstarb 9 Stunden nach der Geburt, da seine Eltern mit ihm nicht ins Krankenhaus wollten – Davids Eltern sind Mitglieder der kontroversen Followers of Christ Church, einer Geistheilungskirche in Oregon, USA. Anstatt einen Rettungswagen zu rufen, rieben sie Öl auf Davids Kopf und beteten. 2011 wurden die Eltern der fahrlässigen Tötung schuldig befunden, doch sie legten Einspruch ein: Die Staatsanwaltschaft müsse beweisen das Paar hätte gewusst, dass seine religiösen Überzeugungen den Tod seines Kindes verschulden würden. Das Höchstgericht in Oregon wies die Klage jetzt ab und verurteilte die Eltern zu je 6 Jahren Haft. Der Richter wiederholte, dass die Elten mehr hätten tun können, um ihren Sohn zu retten.

#1 Als der Sohn des Paares zwei Monate zu früh zur Welt kam, wurde er nicht in ein Krankenhaus gebracht. Die Eltern rieben das Kind mit Ölen ein und beteten für seine Genesung – so werden kranke Kinder der Mitglieder der Geistheilungskirche behandelt. Obwohl Öle und Gebete nicht halfen, hätten sie nicht anders gehandelt, so die Eltern vor dem Gericht.

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