Ihre Familie zieht den Stecker, damit sie sterben kann. Doch dann sagt sie diesen Satz.

Als die Maschinen schon stoppen sollen, erwacht die Frau aus dem Koma.

Kaum eine Wissenschaft hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten so enorme Fortschritte gemacht wie die Medizin. Ärzte können heutzutage sehr genaue Diagnosen stellen und Krankheiten heilen, die früher einem Todesurteil gleichkamen. Trotzdem sind Ärzte noch weit davon entfernt, wirklich alle Rätsel zu lösen. Manchmal geschehen in Krankenhäusern Dinge, die auch die Ärzte nicht erklären können. So auch, als die 45-jährige US-Amerikanerin Lyndee Brown Pellettiere-Swapp im Februar 2016 in ein tiefes Koma fällt.

Es beginnt damit, dass ihr Sohn Steve seine Mutter bewusstlos in ihrem Haus in Phoenix (Arizona) vorfindet. Er ruft sofort einen Krankenwagen, doch als sie im Krankenhaus ankommen, ist Lyndee bereits ins Koma gefallen. 12 lange Tage warten ihre Familie und die Ärzte auf ein Lebenszeichen, doch sie bleibt im Tiefschlaf gefangen. Das Personal führt zahlreiche Tests durch, doch es scheint, als sei Lyndee hirntot. Doch sie bekommt alles um sie herum mit. Sie erinnert sich deutlich daran, dass „ein Arzt meine Augen öffnete, mich untersuchte und dann sagte, ich würde nicht reagieren“. Sie bekommt alles mit, aber sie kann sich nicht bemerkbar machen.