Jede 2. Stunde hängt das Mädchen die Pumpe an ihren Busen. Sie bringt das größte Opfer einer Mutter.

Jede 2. Stunde hängt das Mädchen die Pumpe an ihren Busen. Sie bringt das größte Opfer einer Mutter.

 

 

So niedlich sie auch sind, ein eigenes Baby großzuziehen ist nie leicht, das weiß jede Mutter, die ihr Kleines liebt. Doch noch schwerer wird es, wenn man nicht einmal die Schule fertig hat und erfährt, dass ein neuer Erdenbürger im Anflug ist.

Genau so ergeht es der gerade einmal 18-jährigen Kaleena Pysher aus Anchorage im US-Staat Alaska. Sie befindet sich im letzten Schuljahr und hat ein Stipendium für ein Studium der Zahnhygiene. Doch Kaleena weiß ganz genau, dass ihr die nötigen Mittel und Erfahrungen für ein eigenes Baby fehlen.

You Tube/Alaska Dispatch News

Wenn sie und ihr Baby überleben wollen, braucht sie die finanzielle Unterstützung ihrer Eltern oder muss von Sozialhilfe leben. Dass das kein leichtes Brot wird, weiß sie ganz genau, denn einige Jahre zuvor wurde ihre große Schwester mit 14 schwanger und litt extrem unter der großen Belastung.

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Das taffe Mädchen trifft deswegen die wohl reifste und beste Entscheidung, die in dieser Zwickmühle möglich ist. Sie will ihr kleines Baby zur Adoption freigeben. Kaleena erfährt von Familienfreunden, die in ihrer Kindheit oft auf sie aufgepasst hatten, und ihr süßes Mädchen adoptieren wollen. „Ich würde ihnen mein Leben anvertrauen, also würde ich ihnen auch mein Baby anvertrauen. Sie wird ganz viel Liebe bekommen, elterliche Führung und eine gute Bildung. All das kann ich ihr nicht geben“, erzählt Kaleena ganz ehrlich.

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Sie versucht nun ihre Schwangerschaft und die einzige Zeit dem ihrem kleinen Würmchen in vollen Zügen zu genießen. Sie singt für das Baby und liest ihm am Abend vor.

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