Mehr als 5000 Immigranten ziehen in diesen Tagen aus Serbien und Mazedonien Richtung Ungarn.

Mehr als 5000 Immigranten ziehen in diesen Tagen aus Serbien und Mazedonien Richtung Ungarn.

 

Schätzungen zufolge werden in diesen Tagen mehr als 5000 Immigranten aus Mazedonien nach Serbien kommen. Im Übergangslager in Presevo nahe der serbisch-mazedonischen Grenze warten mehr als 1500 Flüchtlinge. Sie bekommen eine Aufenthaltsgenehmigung für 72 Stunden. Die Immigranten sind angespannt, aber bereit alles zu unternehmen um die verstärkte serbisch-ungarische Grenze (die von ihnen grüne Grenze genannt wird) zu überqueren. Nichts schreckt sie von ihrem Vorhaben ab. Die 1500 Flüchtlinge stehen draußen, in dem Flüchtlingszentrum warten 1000. 8km von Presevo entfernt ist der Ort  Miratovac wo sich ein Zeltlager, das vor zwei Wochen errichtet wurde, mit 2000- 3000 Immigranten befindet. Es wird berichtet, dass in dem Ort eine starke polizeiliche Kontrolle erforderlich ist. Der ungarische Journalist Attila Muci berichtet, dass sich schon früher die Menschen in den Flüchtlingslagern aufregten, weil Frauen mit kleinen Kindern bei der Registrierung vorgezogen werden. Mit solchen Vorfällen muss auch in den nächsten Tagen gerechnet werden. Zoran Stankovic von der serbischen Regierung hat im staatlichen Fernsehen ein Statement abgegeben, dass in dem Flüchtlingslager alle Reserven fast aufgebraucht sind. Lebensmittel wären noch für etwa zwei Tage vorhanden. Die Menschen brauchen Kleidung, Schuhe und medizinische Versorgung. Weitere Probleme machen die Müllberge.

hvg.hu

#1 Mit mehr als 5000 Immigranten wird in diesen Tagen in Ungarn gerechnet. Die Immigranten strömen erst nach Griechenland, von da aus nach Mazedonien. Dort dürfen sie 72 Stunden lang bleiben. Dann geht es weiter nach Serbien, wo sie von Presevo nach Belgrad und dann zur serbisch-ungarischen Grenze nach Szabadka und Magyarkanizsa  reisen.

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