Mit 16 beschließt sie, nie wieder einen Bikini zu tragen. 28 Jahre später will ihr kein Mann zu nahe kommen.

Eine Frau mit 6.000 Tumoren hat endlich Hoffnung auf Erlösung.

In ihren ersten Lebensjahren war Elizabeth Huffer aus Fort Wayne im US-Bundesstaat Indiana ein ganz normales, glückliches Mädchen. Das ändert sich schlagartig, als bei ihr im Alter von fünf Jahren die seltene Erbkrankheit Neurofibromatose 1 diagnostiziert wird. Zuerst verläuft die Krankheit noch eher harmlos und Elizabeth bekommt lediglich ein paar Muttermale. Doch als sie in die Pubertät kommt, verschlimmert sich die Situation dramatisch. Bald bilden sich am ganzen Körper kleine Pusteln und Knoten. Ihre Klassenkameraden sind erbarmungslos und machen aus ihrem Vornamen Elizabeth das fiese Wortspiel Lizard Breath („Echsen-Atem“). Da beschließt sie, sich von nun an Libby zu nennen.

Die Krankheit ist zu dieser Zeit zum Glück nicht gefährlich für Libby und scheint erst einmal zu stagnieren, bis sie erwachsen ist. Schließlich hat sie sogar einen Freund, aber immer wieder bekommt sie Krankheitsschübe, die dazu führen, dass sich ihr Zustand weiter verschlechtert. Bald hat Libby beinahe 6.000 der winzigen Tumore am ganzen Körper. Es handelt sich bei ihnen zum Glück nicht um bösartige Krebsgeschwüre, dennoch bereiten sie ihr Schmerzen und belasten die arme Libby jeden Tag. Nachdem das Mobbing in der Schulzeit ihr Selbstbewusstsein bereits stark geschwächt hat, leidet sie sehr unter den ständigen Blicken der Leute, wenn sie nach draußen geht. Sie hat zudem große Schwierigkeiten, eine Arbeit zu finden.