Mutter und Tochter machen sich grausam über das kranke Kind lustig. Am nächsten Tag werden sie selbst von allen ausgelacht.

Mutter eines hautkranken Jungen setzt landesweiten Trend.

Als der kleine Erez Gaon in der Stadt Ein Vered in Israel geboren wird, sind die Ärzte zunächst erschrocken. Sie verhüllen den Körper des neugeborenen Jungen mit einer Decke, bevor sie ihn seiner Mutter Ruthi zeigen.
Erez kommt mit einem sogenannten konnatalen Nävuszellnävus auf die Welt. Dieser Hautdefekt bewirkt, dass zu viel Melanin produziert wird, darum sind Körper und Gesicht der betroffenen Kinder mit großen dunklen Muttermalen bedeckt (hier ein Beispielbild).

Doch was die Akzeptanz durch seine Eltern angeht, hätten sich die Ärzte keine Sorgen zu machen brauchen: Erez wird von Anfang an bedingungslos geliebt und angenommen. Die Krankheit wirkt sich jedoch leider auch auf Erez’ innere Organe aus. Er leidet dadurch an epileptischen Anfällen und hat Skoliose, eine Verformung der Wirbelsäule.

Der Junge muss mehrere Operationen hinter sich bringen, bevor seine Gesundheit sich stabilisiert, aber mit Hilfe seiner zu ihm haltenden Eltern übersteht er alles gut und kann sich als der fröhliche und liebenswerte Junge entwickeln, der er ist.