Nachts um 3 wischt er das Erbrochene der 3-Jährigen weg. Doch was ihre Mutter 7 Jahre später erzählt, geht unter die Haut.

Nachts um 3 wischt er das Erbrochene der 3-Jährigen weg. Doch was ihre Mutter 7 Jahre später erzählt, geht unter die Haut.

 

Die Amerikanerin Kristina Kuzmic schildert auf Facebook den Augenblick, in dem sie sich wahrhaftig in ihren jetzigen Ehemann verliebt hat:

Facebook/Love What Matters

„Ich erinnere mich daran, wie ich zum ersten Mal Gefühle für meinen jetzigen Ehemann entwickelte. Je stärker sie wurden, desto mehr habe ich dagegen angekämpft. Nach einer harten Scheidung ein paar Jahre zuvor, war ich mit dieser ganzen Liebes-Sache eigentlich durch.

Aber Philip war anders. Anders als jeder Mann, den ich jemals kennengelernt habe. Er war selbstlos, geduldig und hat mich niemals bemitleidet. Egal, wie schwach oder besiegt ich mich zu diesem Zeitpunkt in meinem Leben fühlte, er sah Stärke und Licht in mir, und ich wollte unbedingt das in mir sehen, was er in mir sah.

 

Aber ich stieß ihn immer wieder weg, gab ihm Grund für Grund, nicht mit mir zusammen sein zu wollen. Ich legte all meinen Seelenmüll, meine Narben, meine Dramen vor ihn hin, sicher, dass er davonlaufen würde. Doch er blieb. Trotz all der harten, wirklich traurigen, komplizierten und anstrengenden Dinge.

 

Als ich meiner Gefühle für Philip sicher war, stellte ich ihn meinen Kindern vor. Wir haben vor ihnen keinerlei Zärtlichkeiten gezeigt, nicht einmal Händchen gehalten oder uns umarmt. In den Augen meiner Kinder war Philip nur ein Freund von mir.

Ein paar Wochen nachdem er meine Kinder kennengelernt hat, hatte ich eine sehr harte Nacht. Ich war krank, meine 3-Jährige wachte mitten in der Nacht auf und kotzte auf den ganzen Teppich, was, natürlich, meinen 5-Jährigen aufweckte, der vor Erschöpfung weinte und schrie. Es war das reinste Chaos mit uns Dreien. Es war einer dieser “Alleinerziehende-Mutter-Momente”, in denen ich glaubte, durchdrehen zu müssen. Ich sah furchtbar aus, roch wohl auch furchtbar and mein Kopf pochte wegen all dem Geschrei. Ich versuchte meine Kinder zu beruhigen, meine Tochter und den Teppich sauberzumachen und ich dachte: ‘Wer würde sich das freiwillig antun?’