Rasend rennt der bissige Hund durch den Garten. Als er plötzlich stoppt, traut der Besitzer seinen Augen nicht.

Rasend rennt der bissige Hund durch den Garten. Als er plötzlich stoppt, traut der Besitzer seinen Augen nicht.

 

Rex hat ein hartes Leben hinter sich: Der Schäferhund lebte auf der Straße, kämpfte gegen andere Hunde und tötete sogar Katzen. Er war gefährlich und doch nur ein armes Tier, das der Willkür der Menschen ausgesetzt und sich selbst überlassen war. Als er ins Tierheim kam, drohte ihm das Einschläfern, wie so vielen bissigen Straßenhunden in den USA.

 

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Doch er hatte Glück, denn er fand jemanden, der ihn aus dem Heim befreite: Ed Gernon. Ed brauchte selbst einige Zeit, um Rex näher kommen zu können. Er war nach wie vor ein gefährlicher Hund, kein Haustier. Doch dann geschah etwas Unglaubliches:

 

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Rex, der alles tötete, was kleiner war als er selbst, hielt eines Tages im Garten einfach an und stand still.

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Dann begann er zu bellen. Als Ed sah, was im Gras lag, wollte er seinen Augen nich trauen: Es war ein winziger Kolibri. In Eds Augen war er tot, mit Ameisen übersät und ohne Federn, die seinen winzigen Körper hätten schützen können, doch Rex bellte so lang, bis Ed das Tierchen aufhob und mit ins Haus hinein trug.

 

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Kaum zu glauben, aber dies ist das Vögelchen heute: Hammer, eine hübsche Kolibridame. Alle fünf Stunden fütterte Ed das kranke Tier damals mit einer speziellen Mischung aus Wasser und Zuckerstoffen. Damit wird der Nektar nachgebildet, von dem sich Kolibris eigentlich ernähren.

 

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