Sie gießt den teuren Rotwein ins Klo. Hätte sie diesen Trick gekannt, wäre alles ganz anders gekommen.

Sie gießt den teuren Rotwein ins Klo. Hätte sie diesen Trick gekannt, wäre alles ganz anders gekommen.

 

Für Weinfreunde gibt es nichts Schlimmeres, als wenn der soeben geöffnete gute Tropfen einen “Stich” hat. Das bedeutet, er hat muffige und an verdorbene Eier erinnernde Nebennoten, die einem den Genuss schon beim ersten Schluck zur Tortur werden lassen. Doch es gibt eine Möglichkeit, den Wein noch zu retten und somit den ganzen Abend. Hier zeigen wir dir, wie es geht.

Man sieht es nicht, aber leider kann man es deutlich schmecken: Ja, auch Wein kann verdorben sein. Wenn der (nicht ganz so) edle Tropfen also nach verfaulten Eiern, verbrannten Streichhölzern oder Gummi riecht und schmeckt, dann lass die Finger davon. Dieser Effekt (Chemiker sprechen von Reduktion) kann bei unsachgemäßer Lagerung und Sauerstoffkontakt während der Gärung entstehen, wobei sich Schwefelverbindungen (Thiole) bilden. Doch das ist noch längst kein Grund, den Wein in den Ausguss zu schütten.

Denn es gibt einen einfachen, aber genialen Trick, den guten Rebensaft zu retten: Alles was du brauchst, ist eine Kupfermünze, also ein 1-, 2- oder 5-Cent-Stück. Reinige es gründlich unter fließend warmem Wasser und mit Spülmittel. Je sauberer, desto besser. Und dann ab damit ins Weinglas! Lass die Münze darin ein paar Minuten und rühre alles mit einem Löffel um. Dann einfach wieder herausfischen – Voilà!