Sie hören ein Kratzen aus dem Lüftungsschacht. Doch was sie darin finden, berührt sie zutiefst.

Sie hören ein Kratzen aus dem Lüftungsschacht. Doch was sie darin finden, berührt sie zutiefst.

 

Die Tierschützer von “Animal Aid Unlimited” in Udaipur, Indien, müssen hart im Nehmen sein, denn ihre Fälle gehören zu den schlimmsten weltweit – besonders wenn es sich um junge und kleine Tiere handelt, ist das für die Tierschützer besonders hart. Wie in diesem Fall, als sie angerufen werden, um verhungerte und verzweifelte Baby-Kätzchen zu retten.

Als die Tierschützer vor Ort ankommen, wird ihnen gleich bewusst, dass es auch ein Rennen gegen die Zeit ist: Die Kätzchen stecken nämlich in einem Lüftungsschacht fest – wo sie schon seit 2 Tagen um Hilfe winseln. Sie sind unterkühlt, hungern und werden nicht mehr lange durchhalten können. Die Katzenmama ist nirgendwo zusehen – vielleicht konnte sie nicht zurückkehren oder ist bereits tot.

Youtube/Animal Aid Unlimited, India

Den Tierschützern bleibt nichts anderes übrig, als einen Teil der Lüftungsanlage abzumontieren – bis ein Loch in der Wand sichtbar ist. Doch selbst das reicht noch nicht aus, denn die Kätzchen befinden sich zu tief in den Lüftungsrohren.

Youtube/Animal Aid Unlimited, India

Deswegen wird schweres Geschütz aufgefahren: Ein Loch wird in die Seite des Lüftungsschachts gefräst und das Mauzen der Kleinen wird lauter. Als die Retter schließlich in den Schacht hineingreifen können, ziehen sie das erste Kätzchen heraus.

Youtube/Animal Aid Unlimited, India

Es ist in furchtbarem Zustand: Klein, knochig und vollkommen mit Schmutz überzogen. Halbblind tapst es umher, als die Retter es in einen Wäschekorb legen.

Youtube/Animal Aid Unlimited, India