Sie ist die letzte Chinesin, die sich noch die Füße zu Lotosfüßen zusammenbindet.

Sie ist die letzte Chinesin, die sich noch die Füße zu Lotosfüßen zusammenbindet.

 

Kleine Füße waren in China etwa tausend Jahre lang das Schönheitsideal. Die Fußknochen wurden dafür gebrochen, die Zehen unter den Fuß gebunden und die Füße wurden extrem in Bandagen eingeschnürt. Damit wurde schon begonnen, als die Mädchen noch Kinder waren. Die so genannten Lotosfüße oder Lilienfüße verursachten lebenslange Schmerzen und die Frauen konnten nicht richtig gehen, doch sie galten als attraktiv. Zhou Guizhen ist die letzte Chinesin, die sich noch die Füße einbandagiert. Tanzen kann Guizhen mit ihren Lotosfüßen schon lange nicht mehr, gehen fällt ihre schwer. Die alte Dame bereut ihre Füße eingeschnürt zu haben, doch zu ihrer Zeit wurde ein Mädchen nur geheiratet, wenn es Lotosfüße hatte. Der Fotograf Joe Farrell reiste nach China und machte Fotos von Zhou Guizhen und den anderen letzten Frauen mit Lotosfüßen.

#1 Tausend Jahre lang machten Lotosfüße Mädchen attraktiv und begehrt bei chinesischen Männern. Zum Glück ist dieses Schönheitsideal aus der Mode gekommen.

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