Sie leben fernab der Zivilisation und scheuen Kontakt mit der Außenwelt. Jetzt sind neue Fotos der Amazonasindianer aufgetaucht.

Es gibt wahrscheinlich noch 15 unkontaktierte Völker in Peru. Sie sind ernsten Bedrohungen ausgesetzt. Das Volk der Mashco-Piro lebt im peruanischen Dschungel seit über 600 Jahren. Sie sind ein indigener Stamm aus Jägern und Sammlern und leben nomadisch. Nur manchmal kommen sie an den nahen Fluss Madre De Dios, um Schildkröteneier auszugraben. Es gibt geschätzte 100 – 250 dieser auch als Cujareño bekannten Indianer. Es gab bereits mehrere Versuche sie mit Kleidung, Nahrung oder sogar Bier aus ihren Heimen zu locken, doch ohne Erfolg. 1894 wurden die meisten Stammesangehörigen durch die Privatarmee des Carlos Fitzcarrald niedergemetzelt. Die Überlebenden zogen sich in den Regenwald zurück. Im 21. Jahrhundert sah man immer öfter Stammesmitglieder. Laut dem Anthropologen Glenn Shepard, der dem Stamm 1999 begegnete, könnte das an illegalen Abholzungen und tief fliegenden Flugzeugen liegen, die nach Öl und Gas suchen. 2007 gingen Filmaufnahmen der Indianer um die Welt: Umweltforscher hatten etwa 20 Stammesangehörige aus einem Helikopter heraus gefilmt.

 

#1 Unkontaktierte Völker wollen abgeschieden bleiben und machen das sehr deutlich. Sie haben ein schwaches Immunsystem, was sie anfällig für eingeschleppte Krankheiten macht.

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#2 Manchmal reagieren die Indianer aggressiv, um ihr Land zu verteidigen. Der Führer Shaco Flores wurde mit einem Pfeil in seinem Herzen gefunden. Viele glauben, dass Flores den Stamm dazu bewegen wollte sein Nomadenleben aufzugeben und sesshaft zu werden.

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