Sie macht lebensechte Babypuppen für Eltern, deren Kinder gestorben sind. Da schießen mir die Tränen in die Augen.

Sie macht lebensechte Babypuppen für Eltern, deren Kinder gestorben sind. Da schießen mir die Tränen in die Augen.

 

Teresa Russon ist 51 Jahre alt und lebt in Worksop, Nottinghamshire. Die Engländerin verlor vor über 10 Jahren innerhalb von nur fünf Monaten ihren Sohn und ihre Mutter. Trost fand Teresa in ihrem Hobby: Sie fertigte lebensechte Babypuppen an. Nicht nur ihr halfen die Puppen, bisher hat die Engländerin schon über 250 Puppen für Eltern angefertigt, die ihre Kinder verloren haben. Für manche Puppen braucht Teresa 15 000 Stunden – sechs Monate – um sie perfekt hinzubekommen. Alle Puppen werden im Ofen bei 150°C gebacken. Ab £30 kostet eine Babypuppe, die teuersten mit weicherer Haut und einem höheren Silikonanteil  £350. „Nachdem  mein Sohn verstarb, konnte ich weder schlafen noch essen, alles was ich tat war malen und das machte mich fröhlicher“, so die Engländerin. „Jedes mal, wenn ich eine Puppe fertig gestellt hatte, brachte sie mir ein Stück Lebensglück zurück. Wenn du niemals ein Kind verloren hast, ist es schwer, das zu verstehen, aber den trauernden Familien geben meine lebensechten Puppen etwas zurück.“

 

#1 Die 51-Jährige fertigt Babypuppen für Eltern an, deren Kinder verstarben. Manche Kunden haben auch speziellere Wünsche: Teresa Russon hatte schon Aufträge für Babyaffen, Feen und Vampirpuppen.

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#2 2005 verstarb Teresas Mutter mit 80 Jahren und fünf Monate später beging ihr Sohn Vincent mit nur 21 Jahren Selbstmord. Seitdem ist das Fertigen von Puppen Teresas Art der Realitätsflucht und half ihr dabei große Probleme in ihrem Leben durchzustehen.

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