Sie missachtet die Warnung ihrer Schwester und geht in den Keller. Was sie dort findet, schockiert sie zutiefst.

Sie missachtet die Warnung ihrer Schwester und geht in den Keller. Was sie dort findet, schockiert sie zutiefst.

 

Am 21. Februar 2016 steht die Amerikanerin Eleni Pinnow wie jeden Morgen auf und bereitet sich auf die Arbeit vor. Doch als sie zur Haustür kommt, findet sie einen Zettel, geschrieben von ihrer jüngeren Schwester Aletha. Sie öffnet ihn und kann nicht fassen, was darin steht: „Liebe Eleni, wenn du die erste bist, die heute aufsteht, geh nicht in den Keller. Ich möchte nicht, dass du mich siehst. Ruf einfach 112 an. Es tut mir leid. Ich liebe dich und euch alle! Aletha.” Im Keller werden Elenis schlimmsten Ängste bestätigt. Sie findet den toten Körper ihrer Schwester.

Lange hat Aletha mit Depressionen gekämpft, trotzdem ist es ein riesiger Schock für alle. Dennoch entscheidet Eleni sich, in der Traueranzeige für ihre Schwester offen damit umzugehen. Sie hofft, dass sie damit Stigma lösen kann, das immer noch mit psychischen Krankheiten einher geht. Denn immer noch trauen sich viele Menschen nicht, sich die Hilfe zu suchen, die sie brauchen. Hier ist der traurige Nachruf auf eine tolle Frau:

Facebook/Eleni Pinnow

“Aletha Meyer Pinnow, aus Duluth, Illinois (USA) war 31, als sie am 20. Februar 2016 an Depressionen und Suizid starb.

Sie wurde am 29. Dezember 1984 als zweite Tochter von Bonnie und Bryce Pinnow geboren. Ihre ältere Schwester Eleni war zuerst ein wenig enttäuscht, denn ihre Eltern hatten ihr eine winzige kleine Schwester versprochen. Und winzig war dieses 4,5 kg schwere Baby wirklich nicht. Das war nicht das letzte Mal, dass Aletha alle Erwartungen übertreffen sollte. Sie hat ihr ganzes Leben lang ihre ganz eigene Route eingeschlagen.

Sie liebte Tiere, Theater, Halloween, Star Wars, Comics. Sie liebte es zu kochen und mit ihren Tieren zu knuddeln. Was sie nicht mochte, waren Frankreich (sie wissen ganz genau, warum) und William Shatner (der es hoffentlich auch weiß). Aletha genoss es sehr, ihre Mutter zum Lachen zu bringen, bis sie weinen musste oder ihrem Vater bei Reparaturen zu helfen. Es ist unmöglich, eine so tolle Frau in ein paar Sätzen zu beschreiben. Sie war aufopferungsvoll, herzlich, fürsorglich, lustig und eine warme Person. Jeder der sie kannte, liebte genau diese Eigenschaften an ihr. Für ihre ganze Familie war Aletha der tollste Mensch den sie kannten. Auch ihre Kollegen und Schüler liebten sie über alles. Doch leider hat ihr Kampf gegen die Depressionen dazu geführt, dass sie nicht mehr erkennen konnte, wie viel sie den Menschen um sie herum wirklich bedeutet; was für ein toller Mensch sie war. Nachdem sie eine Klasse übersprungen hatte und Lehrerin für Kinder mit Behinderung geworden war, ging sie komplett in ihrer Arbeit auf. Zu sagen, dass sie die Arbeit mit “ihren” Kindern liebte, wäre eine riesige Untertreibung. Vor allem autistische Kinder hatten es ihr angetan. Über zehn Jahre hat sie Leben verändert und jedem Menschen das Gefühl gegeben, wertvoll und begabt zu sein. Für ihre Schüler hätte sie alles getan.