Sie nennt den Angestellten „Mongo“. Was dann passiert, ist echt peinlich – für sie.

Sie nennt den Angestellten „Mongo“. Was dann passiert, ist echt peinlich – für sie.

 

         

Eine Studentin in den USA ging in den Supermarkt einkaufen, der in der Nähe ihres Wohnheims liegt. Dort gibt es einen Mann mit Down-Syndrom, der den Kunden die Waren in Tüten packt – dieser Service ist Standard in den USA, wo die Einkäufe normalerweise auch zum Auto getragen werden. Doch eines Tages musste sie diese Szene miterleben:

„Ich stehe an der Kasse meines Supermarktes. Der Mann, der die Tüten packt, hat eine geistige Beeinträchtigung und ist immer sehr nett und vorsichtig mit den Lebensmitteln.”

Mann: „Möchten Sie diesen Beutel?“

(Er hält eine Tüte hoch, die ein Loch hat)

Ich: „Nein danke, nehmen Sie bitte eine andere.“

Frau hinter mir: „Himmel, beeilen Sie sich!“

Ich: „Ich habe gerade erst bezahlt. Ist alles in Ordnung.“

Frau: „Also sind Sie genauso lahm wie er? Ihr Behinderten müsst echt mal aufhören, uns Normale zu stören.“

Mann (sieht gekränkt aus): „Nein, sie ist nicht dumm. Sie geht zur Uni (zeigt auf das Uni-Logo auf meiner Hose). Sie ist schlau.“

Ich: „Und er ist der beste Einpacker! Er ist eben vorsichtig, was bei Lebensmitteln sehr wichtig ist.“

(Meine Taschen sind fertig gepackt. Da er weiß, dass ich zurück zum Wohnheim gehe, gibt er sie mir und hilft, sie zu schultern.)

Frau: „Herrgott, er hilft ihnen nicht mal zum Auto? Was für ein Versager. Ich will sofort den Marktleiter sprechen!“

Ich: „Ich laufe, gute Frau. Sie wollen sich wirklich über etwas beschweren, um das ich ihn viele Male gebeten habe?“

Mann (zu mir): „Ich wünsche einen schönen Tag.“

Frau: „Mongo!“