Sie waren mal ein Liebespaar. Als sie sich 20 Jahre später wiedersehen, fließen die Tränen in Strömen.

Sie waren mal ein Liebespaar. Als sie sich 20 Jahre später wiedersehen, fließen die Tränen in Strömen.

 

Vor fast 30 Jahren waren die damalige Jugoslawin Marina Abramovic und der Deutsche Uwe Laysiepen (“Ulay”) nicht nur ein Liebespaar, sondern teilten auch eine große Leidenschaft: Die Kunst. Ihre gemeinsamen Aktionen und Performances sorgten weltweit für Aufsehen und die Besucher standen Schlange, um sie zu sehen. Ende der 1980er kam es dann zum Bruch zwischen ihnen, den sie sehr bewegend und symbolhaft darstellten: Beide liefen von entgegengesetzten Enden der Chinesischen Mauer aufeinander zu, um sich ein letztes Mal zu umarmen. Seitdem hatten die beiden keinen Kontakt mehr. Doch als Abramovic im Jahr 2010 ihre Live-Performance unter dem Titel „The Artist is Present – Die Künstlerin ist anwesend” (bei der sich Abramovic jeweils 10 Minuten wortlos einer fremden Person gegenüber sitzt und sich nur über Blicke austauscht) vorstellte, geschah etwas, das man mit Worten nicht beschreiben kann.