Dieser Vater postet einen eindringlichen Appell, warum niemand ein Baby küssen sollte, ohne vorher nachzudenken.

Dieser Vater postet einen eindringlichen Appell, warum niemand ein Baby küssen sollte, ohne vorher nachzudenken.

 

Wenn man den kleinen John sieht, denkt man zunächst an nichts Schlimmes. John sieht auf den ersten Blick aus wie ein ganz normaler Säugling. Er ist gerade mal wenige Wochen alt, musste aber in seinem zarten Alter bereits einiges durchmachen. Nach einer zunächst völlig unkomplizierten Geburt verlief in den ersten Tagen noch alles ganz normal. Für Johns Eltern ist es bereits die zweite Geburt und das junge Paar war zuversichtlich, dass für John alles seinen gewohnten Lauf nehmen würde. Bereits drei Tage nach der Geburt konnte die Familie aus Hamburg mit ihrem Sohn das Krankenhaus verlassen.

 

 

Leider nahm das Leben von John bereits nach nur wenigen Wochen eine plötzliche und leider höchst dramatische Wendung. Der Vater von John, Thorsten Schulz, klärt via Facebook-Post darüber auf, was sich in den ersten Wochen nach der Geburt seines Kindes ereignet hat:

 

“Auf dem Bild seht ihr meinen Sohn John. Auf den ersten Blick wirkt er fast wie jeder andere Säugling, doch John hat in seinen ersten zwei Monaten schon mehr mehr durchgemacht als ich in meinen 34 Jahren.

 

Ca 14 Tage nach seiner Geburt begann John unruhig zu werden, sich zu überstrecken und in leichten Schüben zu zittern. Die Hebamme nahm an, dass es sich um eine durch die schnelle Geburt hervorgerufene Blockade handelte und empfahl uns am nächsten Tag zum Arzt zu gehen. Abends war es dann so schlimm, dass wir ins Krankenhaus fuhren. Er kam sofort auf die Neugeborenenintensiv und bekam profilaktisch Antibiotika und antivirale Mittel. Nach mehreren Untersuchungen und 4 Tagen ungeduldigen Wartens kam die Diagnose: Herpes Encephalitis. John hatte irgendwo einen Herpesvirus abbekommen, welcher durch die noch nicht ausgebildete Blut-Hirnschranke ins Gehirn wandern konnte und dort begann große Teile des Gehirns zu entzünden und zu zerstören. Nach 5 Wochen aggressiver antiviraler Mittel, Hirnstrommessungen (EEG), Ultraschall und MRT die harte Wahrheit: